Angebote zu "Diderot" (10 Treffer)

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Böse Philosophen
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Die Suche nach einer wirklich menschlichen Gesellschaft Paris vor der Revolution: Regelmäßig treffen sich die führenden Denker Europas, Denis Diderot, David Hume, Laurence Sterne, Jean-Jacques Rousseau und viele andere, und streiten um ein neues Verständnis von Gott und der Welt. Sie werden misstrauisch beäugt und sind ständig in Gefahr, für ihre revolutionären Ideen verbannt oder noch schlimmer bestraft zu werden. Hier wird mit anschaulichen Porträts der Hauptakteure ein spannendes Kapitel europäischer Geschichte zum Leben erweckt.

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Stand: 05.04.2018
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Vom Bürger. Vom Menschen
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Vom Bürger ist unter Hobbes´ Werken dasjenige mit der größten Wirkung auf die Rechts- und Staatsphilosophie der Neuzeit. Nicht mit dem in seiner Muttersprache verfassten Leviathan, mit dem er sich zur Zeit der englischen Republik vor allem an seine Landsleute wandte, sollte er sich unter den Gelehrten des 17. und 18. Jahrhunderts einen Namen machen, sondern mit der erstmals 1642 auf Latein erschienenen Schrift De cive. Allein mit ihr wurde er gleichsam über Nacht zu einer europäischen Berühmtheit. Wenn sich also Montesquieu und Diderot, Rousseau und Kant auf Thomas Hobbes bezogen, so hatten sie allein dieses Werk vor Augen, das im Gegensatz zum Leviathan zunächst auch viele Neuauflagen und Übersetzungen erlebte und erst im Laufe des 20. Jahrhunderts zunehmend in den Schatten des Leviathan geriet. Die vorliegende Ausgabe, bei der es sich nicht nur um eine vollständige Neuübersetzung ins Deutsche handelt, sondern erstmals auch um eine Wiedergabe des Werks in völliger editionskritischer Übereinstimmung mit dem Originaltext, bietet die Gelegenheit, die Hobbes´sche politische Philosophie in einer sehr viel bündigeren, gedanklich konzentrierteren und sachlicheren Version zu studieren, als sie der Leviathan in vielerlei Hinsicht darstellt. Im Anhang beigegeben sind diejenigen Kapitel aus der Schrift ´Vom Menschen´ (De homine), die in einem mehr oder weniger unmittelbaren Zusammenhang mit ´Vom Bürger´ stehen. Hobbes hatte De cive als dritten Teil eines philosophisch-wissenschaftlichen Gesamtwerks angelegt, dessen ersten Teil De corpore (PhB 501) und dessen zweiten De homine bildet und dem Hobbes in Anlehnung an Euklids grundlegendes Werk zur Geometrie den Titel Elementa philosophiae gab.

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Stand: 16.05.2018
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Die Aufklärung
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Sapere aude! Habe den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! (I.Kant) Aufklärung das unvollendete Projekt der Moderne . (J.Habermas) Die Epoche der Aufklärung, die im 18. Jahrhundert begann, ist wohl noch lange nicht beendet. Noch immer kämpfen Menschen überall auf der Welt für Toleranz und Vernunft, für Freiheit und Menschenrechte in einem Bund freier Bürger. Den Mut, von dem Kant spricht, braucht es heute wie damals. Auch die ersten Kämpfer der Aufklärung hatten es mit Gefängnis, Exil und Todesdrohungen zu tun. Damals standen an vorderster Front: John Locke, Voltaire, Diderot, Rousseau aber auch Kant, Franklin, Jefferson und viele andere. Die Feinde der Freiheit und die Verhinderer eigenen Denkens treten vielleicht in neuen Kostümen auf, besiegt sind sie deshalb noch nicht. Lernen wir also aus der Geschichte, wie man Licht ins Dunkel bringt.

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Stand: 16.05.2018
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Aufklärung
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Seit nunmehr dreihundert Jahren findet der Kampf um Aufklärung und Menschenrechte statt. Als Epochenbegriff im engeren Sinne umfasst die europäische Aufklärung nicht zufällig das Jahrhundert zwischen der Glorreichen Revolution in England und der großen Französischen Revolution. Sie ist eine philosophische und politische Programmidee, die bis heute nichts von ihrer kämpferischen Energie verloren hat. In diesem Buch spannt Manfred Geier den Bogen von den Begründern der Aufklärung - John Locke, Immanuel Kant, Moses Mendelssohn, Jean-Jacques Rousseau und Denis Diderot - zu den Vertretern aufgeklärten Denkens in unserer Zeit wie Hannah Arendt und Karl Popper, Jürgen Habermas und Jacques Derrida. Die ungebrochene Aktualität der Aufklärung dokumentieren nicht nur die grauenvollen totalitären Rückfälle, die vor allem im 20. Jahrhundert stattgefunden haben. Auch gegenwärtig hat das Projekt Aufklärung auf dramatische Weise an globaler Relevanz gewonnen - man denke nur an die fortdauernden Konflikte mit neuen Formen des religiös-politischen Fundamentalismus. Eine kompakte Geschichte des aufgeklärten Denkens - und ein brillantes Plädoyer für Toleranz und Vernunft in unserer Zeit.

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Stand: 05.04.2018
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Über das Glück oder Das Höchste Gut (´ Anti-Sen...
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Dieses Buch, im Original ´´Discours sur le bonheur´´, ist zwar das Hauptwerk La Mettries, wurde aber bis heute selbst von Spezialisten für die französische Aufklärung nur selten zur Kenntnis genommen -- eine Folge der o.g. (s. Text zu La Mettrie: Der Mensch als Maschine) Stereotypisierung. La Mettrie war 1748 aus dem sonst sehr liberalen Holland, wo jedoch er wegen des ´´L´homme machine´´ an Leib und Leben bedroht war, an den Potsdamer Hof des jungen Friedrich II geflohen, sein letztes Asyl. Hier schrieb er, als Einleitung zu einer Übersetzung von Senecas ´´De beata vita´´ getarnt, sein Hauptwerk. La Mettries Schutzherr, der aufgeklärte, tolerante König, der jeden nach seiner Fasson selig werden lassen wollte, liess dieses Buch - als einziges rein philosophischen Inhalts - sofort verbieten. Es war auch dieses Buch, durch das La Mettrie zum intimsten Feind der damaligen Aufklärer wurde, auch noch postum: Voltaire verleumdete ihn als trunksüchtigen Verrückten, Holbach nannte ihn einen Wahnsinnigen, Diderot einen in seinen Sitten und Anschauungen Verdorbenen. La Mettrie war somit in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts eine Unperson, dessen Werke man nicht öffentlich diskutierte, wenngleich sie ´´klandestin´´ zirkulierten. Und nach der Grossen Revolution war er schlicht ´´vergessen´´. La Mettrie vertrat auf eine undogmatische Weise materialistische, atheistische und antiklerikale Ansichten. Diese Position konnten Friedrich und die damaligen französischen Aufklärer noch durchaus tolerieren, ja, einige von ihnen nahmen sie später selber ein. Das für sämtliche damaligen Aufklärer Unerträgliche an La Mettries Position aber war seine ´´Lehre von den Schuldgefühlen´´, die er selbst jedoch als Kern seiner Philosophie mit Prioritätsanspruch betrachtete und in diesem Band darlegte. Diese ´´Lehre´´ trifft noch heute auf erhebliche Widerstände, so dass die wenigen Autoren, die sie in den letzten Jahren thematisiert haben, sie lieber schnell unter bekannten Etiketten ´´abzulegen´´ versuchten (Vorläufer von de Sade, des ´´individualistischen Anarchismus´´). -- Der ganze ´´Fall La Mettrie´´ wurde jedenfalls noch nicht aufgerollt. (Hinweis zum WWW: http://come.to/La.Mettrie und http://come.to/LSR)

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Stand: 23.05.2018
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Rousseau in 60 Minuten
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Rousseau war zweifellos ein genialer Geist, der alle tradierten Werte in Frage stellte. Sein ganzes Leben lang war er vor allem eines: Dagegen! So war er gegen die Monarchie, gegen die Kirche, gegen den bestehenden Staat, gegen die Ungleichheit, gegen die traditionelle Kindererziehung, gegen die Ehe und natürlich gegen den technischen Fortschritt und die Zerstörung der Natur. Modern formuliert könnte man sagen, er war ein professioneller Aufwiegler. Sein Markenzeichen war sein Widerspruchsgeist. Die meiste Zeit seines Lebens befand sich Rousseau auf Wanderschaft oder auf der Flucht. Mal wurde er von der Kirche, mal von Regierungen verschiedener Nationen gejagt. Doch alle Haftbefehle gegen ihn nutzten nichts. Rousseau schrieb das Buch der ´´Staatsvertrag´´, bereitete mit seiner radikalen Forderung nach Demokratie die Französische Revolution vor und wurde durch seine berühmten Diskurse zur Umweltzerstörung und Entfremdung von der Natur zum Pionier des ökologischen Denkens. Und nicht genug damit: Am Ende begründete er auch noch eine neue revolutionäre Pädagogik, die wir heute als ´´antiautoritäre Erziehung´´ kennen. Das Buch ´´Rousseau in 60 Minuten´´ erklärt anhand von über siebzig Zitaten die Kerngedanken seines Werkes. Den entscheidenden Impuls bekam er auf dem Weg zu seinem Freund Diderot, der gerade im Gefängnis einsaß. Im Gehen las Rousseau die Zeitung ´´Mercure de France´´. Die Leser wurden aufgefordert, die Preisfrage zu beantworten, ob die Menschen mit zunehmendem Fortschritt auch moralisch besser würden? Alle antworteten mit ´´Ja´´. Außer Rousseau. Der Mensch, so schrieb er, sei von Natur aus gut; böse würde er erst durch die Gesellschaft und die Zivilisation. Mit dieser provokativen These gewann er und wurde in ganz Europa berühmt. Denn er hatte als erster Philosoph das Problem der gesamten modernen Welt erkannt. Der edle Wilde, streift noch frei durch die Wälder. Wir verbringen unser Leben in viereckigen Büros und verlieren mehr und mehr unsere Instinkte und unsere Freiheit. Vor allem aber, so kritisierte Rousseau, lebt der moderne Mensch nur noch ´´in den Augen anderer´´, das heißt wir gehen zunehmend im Mainstream auf. Hat Rousseau Recht? Sind wir zu angepasst? Haben wir unsere Instinkte verloren? Und vor allem: Was können wir tun? Das Buch ist in der beliebten Reihe ´´Große Denker in 60 Minuten´´ erschienen.

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Stand: 10.05.2018
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Models of the History of Philosophy - Vol. III:...
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This is the third volume of Models of the History of Philosophy , a collaborative work on the history of the history of philosophy dating from the Renaissance to the end of the nineteenth century. The volume covers a decisive period in the history of modern thought, from Voltaire and the great Encyclopédie of Diderot and dAlembert to the age of Kant, i.e. from the histoire de lesprit humain animated by the idea of progress to the a priori history of human thought. The interest of the philosophes and the Kantians (Buhle and Tennemann) in the study and the reconstruction of the philosophies of the past was characterized by a spirit that was highly critical, but at the same time systematic. The material is divided into four large linguistic and cultural areas: the French, Italian, British and German. The detailed analysis of the 35 works which can be considered to be general histories of philosophy is preceded and accompanied by lengthy introductions on the historical background and references to numerous other works bordering on philosophical historiography. GIOVANNI SANTINELLO (1922-2003) was full professor of the History of Philosophy in the Faculty of Education at the University of Padua, a member of the Accademia Galileiana di Scienze, Lettere ed Arti in Padua, the Director of the Institute for the History of Philosophy, and was awarded a Gold Medal for Merit in Education, Culture, and the Arts by the Ministry of Education. A pupil of Luigi Stefanini, in the course of his research he applied philosophical personalism to the field of historiography in the following areas: a) the ethical, religious, and aesthetic thought of the Renaissance (Nicolas of Kues, Leon Battista Alberti, Léfèvre dEtaples, Erasmus of Rotterdam, Thomas More, Luigi Pesaro, Paolo Sarpi...); b) metaphysics and criticism in Immanuel Kant; and c) the history and theory of philosophical historiography in the modern and contemporary period. GREGORIO PIAIA (1944) is full professor of the History of Philosophy in the Faculty of Letters and Philosophy at the University of Padua. He has been vice-president of the Italian Philosophical Society, and is a member of the Accademia Galileiana di Scienze, Lettere ed Arti in Padua and the Ateneo of Treviso. He is currently Director of the Philosophy Department. His research has developed in three directions: a) political, ethical and religious thought in the late medieval and renaissance period (Marsilio da Padova, Nicolò da Cusa, Erasmus of Rotterdam, Thomas More...); b) the history and theory of philosophical historiography from the medieval period to the 20th century; and c) the philosophical culture of the Veneto in the 18th and 19th centuries.

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Stand: 12.12.2017
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Der philosophische Dialog
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Das neue Buch Vittorio Hösles ist die seit über hundert Jahren umfassendste Analyse des philosophischen Dialogs. Der Autor stellt diese literarische Gattung und ihre Wesensgesetze dar, gestützt auf zahlreiche Texte von der Antike bis zur Gegenwart. Seine poetisch-hermeneutische Studie wirft auch Licht auf die Ästhetik, Ethik und Logik des Gesprächs. Die Studie arbeitet mit einer überwältigenden Fülle historischen Materials, verfolgt aber auch systematische Interessen. In der Einführung geht es um die Sonderstellung des Dialogs innerhalb der literarischen Formen der Philosophie, um die Unterscheidung von Dialogtypen und um den Zusammenhang von Form und Inhalt. Der erste Teil erörtert die Produktion des philosophischen Dialogs. Der zentrale zweite Teil behandelt grundlegende Differenzierungen wie etwa die Funktion des Traumes, Raum, Zeit und Zahl der Personen des Gesprächs, Gesprächsformen und Gesprächsziele sowie die innere Logik, Ethik und Ästhetik der Dialoge. In einem Schlußteil zur Rezeption erfährt der Leser einiges über die Bezüge zwischen den wichtigsten philosophischen Dialogen. Vittorio Hösle stützt sich in dieser eindrucksvollen Gesamtschau nicht nur auf die wichtigsten, sondern auch auf entlegene, aber interessante und signifikante Dialoge, die die Philosophiegeschichte hervorgebracht hat. Am ausführlichsten werden Platon, Cicero, Augustinus, Hume und Diderot diskutiert, doch reicht die Reihe der behandelten Autoren von der Antike über Mittelalter und Renaissance, das Zeitalter der Aufklärung und das neunzehnte Jahrhundert bis in die unmittelbare Gegenwart (Iris Murdoch, Paul Feyerabend). Das Buch ist eine Geschichte des philosophischen Dialogs, aber auch eine Poetik dieser berühmten literarischen Gattung.

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Stand: 23.05.2018
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Boundaries, Extents and Circulations - Space an...
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This volume is an important re-evaluation of space and spatiality in the late Renaissance and early modern period. History of science has generally reduced sixteenth and seventeenth century space to a few canonical forms. This volume gives a much needed antidote. The contributing chapters examine the periods staggering richness of spatiality: the geometrical, geographical, perceptual and elemental conceptualizations of space that abounded. The goal is to begin to reconstruct the amalgam of spaces which co-existed and cross-fertilized in the periods many disciplines and visions of nature. Our volume will be a valuable resource for historians of science, philosophy and art, and for cultural and literary theorists. Koen Vermeir is an Associate Research Professor (CR1) in the HPS Laboratory SPHERE (UMR 7219) at the Centre national de la recherche scientifique (CNRS). As a historian and philosopher, he has contributed to a wide array of fields. His main interests are in the history of the imagination and in the interaction between religion, science and technology. Additionally, he works on historiographical and methodological topics and on science policy. He is currently a member of the Global Young Academy. After studies in theoretical physics, philosophy and history of science, in Leuven, Utrecht and Cambridge, he held research positions at the Fund of Scientific Research-Flanders, the Max-Planck-Institute for the History of Science, Harvard University, and Harvards Radcliffe Institute for Advanced Studies. Vermeir was visiting fellow at Cambridge University and Cornell University, and visiting professor at the ETH Zürich. Vermeir is founder of and responsible for the research unit Histoire culturelle et interdisciplinaire des techniques (SPHERE) ; co-responsible for the research unit Recherches interdisciplinaires en histoire et philosophe des sciences (SPHERE) ; and former founding director of LIPSS, a science studies platform at the University of Leuven (Belgium). He is currently member of the editorial board of the journals Journal for Early Modern Studies , the journal Society and Politics and the journal Artefact : Histoire & techniques , and the book series Studies in History and Philosophy of Science and International Archives of the History of Ideas . His work has been published in six different languages. Jonathan Regier is currently a Postdoctoral Fellow at the Jockey Club Institute for Advanced Study, The Hong Kong University of Science and Technology. He is a chercheur associé with the HPS Laboratory SPHERE (UMR 7219) at the Centre National de la Recherche Scientifique (CNRS). He did his graduate work at Université Paris Diderot. His thesis and recent publications have focused on natural philosophy and the mathematization of nature during the sixteenth and seventeenth centuries. He is also pursuing research on the social integration and diffusion of new technologies.

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Stand: 07.11.2017
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Pietro Aretino
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Loel Zwecker über: Pietro Aretino - den ersten Kunstkritiker des Abendlandes Sein Name ist heute wenig bekannt, doch kommunizierte er seinerzeit auf Augenhöhe sowohl mit Kunststars wie Michelangelo als auch mit Fürsten, Päpsten und Kaisern: Pietro Aretino (1492-1556) war die Stimme in der Öffentlichkeit der Renaissance. Ob es um die Kommentierung einer Papstwahl ging oder die Gemälde des großen Venezianers Tizian, stets äußerte sich Aretino originell und meinungsstark. Das Wort wusste er so schneidend zu führen, dass er europaweit anerkennend als ´´Kondottiere der Feder´´ bezeichnet wurde. Ein wichtiger Bestandteil seines vielfältigen literarischen Werkes waren Briefe, die Aretino veröffentlichte. Durch die stilsichere Erstübertragung zahlreicher Passagen ins Deutsche entdeckt der Kunsthistoriker Loel Zwecker Aretino für heutige Leser neu. Bahnbrechend war dessen Mischung aus Subjektivität, Fachwissen, freien Assoziationen und Gesellschaftsklatsch - und die Schulung der Wahrnehmung seiner Leser mithilfe erotischer Gedichte. So entwickelte Aretino das Genre der Kunstkritik. Er ermöglichte seinen Lesern, mehr zu sehen, mehr zu erkennen, mehr zu verstehen. Seine Kühnheit und Zweckrationalität ließen ihn zu einem Machiavelli der Kritik werden. Er konkurrierte mit Giorgio Vasari; über den ´´göttlichen´´ Michelangelo verfasste Aretino den ersten Verriss. Und Aretino wirkte fort. Ob Diderot, Baudelaire, Greenberg, Adorno oder Danto - bei späteren Kritikern finden sich Strategien und Stilmerkmale Aretinos wieder. Auf höchst gelungene Weise verbindet Loel Zwecker eine Darstellung der Rezeptionsgeschichte Aretinos mit aktuellen Kunstdebatten: Wie steht es heute um das Verhältnis von Bild und Text? Wie funktioniert Kritik im digitalen Zeitalter? Für jeden, der wissen will, mit welchen Mechanismen Kritik und öffentliche Einflussnahme arbeiten, ist die Lektüre über den Pionier der Publizistik Aretino unverzichtbar. ´´Alle wollen Ihre Meinung hören! Sie geben ja den Ton an!´´ Tizian an Aretino ´´Aretino - einer der Urväter der Journalistik.´´ Jacob Burckhardt ´´Aretino - das größte Lästermaul der neueren Zeit!´´ Jacob Burckhardt

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Stand: 01.05.2018
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