Angebote zu "Montaigne" (42 Treffer)

Montaigne
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Jean Starobinski ist mit diesem Buch, das die Neue Züricher Zeitung ´´einen Glücksfall´´ nannte, die Wiederentdeckung eines überraschend modeenen Autors gelungen: Michel de Montaigne (1533-1592), der sich nach vielen Reisen und diversen politischen Unternehmungen auf sein Schloß in der französischen Provinz zurückzog und schrieb. Seine Essais, die der Gattung den Namen gaben, haben wegen ihrer kompromißlosen Absage an eine auf die Geschichte gerichtete Hoffnung eine beklemmende Aktualität gewonnen: Wenn die gegenwärtige Krise als Mißtrauen gegenüber der Zukunft gedeutet werden kann, wenn sie Ausdruck ist des Zweifels gegenüber einer Zukunft, die viel verspricht, was sie nicht halten kann, dann ist Montaigne ihr frühester Interpret. Montaignes Untersuchungsfeld war die Zeitgenossenschaft, er selbst der Ausgangspunkt: ´´So bin ich selber, Leser, der einzige Inhalt meines Buches; es ist nicht billig, daß du deine Muße auf einen so eitlen und geringfügigen Gegenstand verwendest.´´ Die großen Themen der Essais und der Lebensreise ihres Autors - Freundschaft, Tod, Freiheit, Körper, Liebe, Sprache, öffentliches Leben - macht Starobinski in bewundernswerter Meisterschaft auf ihre letzte und reifste Paradoxie hin durchsichtig, die Paradoxie dessen, der seinem ´´Verstand verbietet, Urteile zu fällen´´. Für dieses Buch, ´´die vollständigste und unvoreingenommenste Erschließung des Montaignischen Denkens´´ (NZZ), erhielt Starobinski 1983 den Charles-Veillon-Preis.

Anbieter: buecher.de
Stand: 08.11.2017
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Montaigne über Montaigne. Großdruck
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Scharfsinnig, pointenreich und elegant sinniert der Freidenker Montaigne über die Probleme von Seele und Leib, Jugend und Alter, über Politik und Religion, Gerechtigkeit und Gelehrsamkeit, lässt sich auf einen Plausch mit den antiken Autoren ein, beleuchtet seine eigene, von Kriegswirren gezeichnete Zeit und bleibt dabei immer er selbst: Michel de Montaigne, der auch die eigenen Ansichten konsequent hinterfragt und darüber zu einer Philosophie gelangt, die vor allem das Leben selbst in den Mittelpunkt stellt. Nicht selten beschleichen den modernen Leser dabei Zweifel, ob man es wirklich mit einem Mann des 16. Jahrhunderts oder nicht doch mit einem Zeitgenossen zu tun hat. Der Band enthält eine Auswahl aus den Essais sowie aus Montaignes Reisetagebuch, übersetzt von Paul Sakmann (18641936); durch die Anordnung in biographischer Folge entsteht ein Selbstporträt des Autors in den verschiedenen Phasen seines Lebens und Denkens. Die ausführliche Einleitung von Regine Brossmann ordnet den Text in den entsprechenden Kontext ein

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Stand: 08.11.2017
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Michel de Montaigne
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Montaigne ist nie langweilig, nie unaufrichtig und hat die Gabe, dem Leser alles das interessant zu machen, was ihn selber interessiert ...

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Stand: 15.11.2017
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Michel de Montaigne zur Einführung
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´´Ich belehre nicht, ich erzähle.´´ So charakterisiert Michel de Montaigne (1533-1592) seine ´´Essais´´. Peter Burke - der hervorragende Kenner der Renaissance - lotet aus, warum diese Versuche so modern anmuten und uns vertraut erscheinen. Zugleich rät er davon ab, Montaigne zum Zeitgenossen zu machen. Denn zuerst muss Montaigne in seiner Zeit begriffen werden - in seinem Individualismus, in seiner eigenwilligen Haltung zu ästhetischen, historischen, religiösen und politischen Fragen. Montaignes unverminderte Aktualität liegt in seiner Kritik jeglicher geistiger Autorität, der Verweigerung jedes letztgültigen Urteils.

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Stand: 10.11.2017
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Montaigne - Bilder einer fließenden Welt
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Mit 38 Jahren gab Montaigne im Jahr 1571 sein Richteramt auf, zog sich aus der Welt in seinen Schlossturm zurück, ließ die Dachbalken mit 53 skeptischen Inschriften verzieren und fing damit an, seine Essais mit der philosophischen Begründung zu schreiben: ´´Ich will in diesem Leben nur den Ruhm erwerben, dass ich es friedlich verbracht habe.´´ Damit begann er ein ehrliches Buch über sich selbst zu schreiben - etwas, das noch nie jemand vor ihm getan hatte. Hinter diesem Unternehmen stand die zentrale Frage, die Montaigne auch zu unserem Zeitgenossen macht: Wie kann ich als Mensch in dieser Welt ein gutes und aufrichtiges Leben führen? Montaignes Antworten auf diese Frage werden in diesem Essay nachgegangen: Mit Ironie, Humor und einer gehörigen Portion Skepsis gegenüber den Dingen, die uns als wichtig genannt werden. Und mit einer tiefen Aufrichtigkeit sich selbst und dem Leser gegenüber, den dies mit Montaigne durch die Jahrhunderte verbindet: Dass wir Menschen sind. Denn Montaigne war kein Philosoph im Elfenbeinturm, wie auch der große Flaubert gesehen hatte: ´´Nein. Lesen sie ihn, um zu leben!´´

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Stand: 08.11.2017
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Wie soll ich leben? oder Das Leben Montaignes i...
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Sarah Bakewells Buch ist ein Geniestreich: Auf höchst elegante und unterhaltsame Weise erzählt sie das Leben Montaignes und beantwortet zugleich unsere Fragen nach einem guten Leben. Authentischer und aktueller wurde noch nie über den großen Philosophen und Essayisten geschrieben - ein Glücksfall! Lebe den Augenblick! - Philosophiere nur zufällig! - Bedenke alles, bereue nichts! - Mit diesen und anderen Antworten auf die eine Frage ´´Wie soll ich leben?´´ führt Sarah Bakewell durch das ungewöhnliche Leben des Weingutbesitzers, Liebhabers, Essayisten, Bürgermeisters und Reisenden Michel de Montaigne. Dabei gelingt ihr das Kunststück, ihn ganz im 16. Jahrhundert, im Zeitalter der Religionskriege, zu verorten und gerade dadurch für unsere Zeit verständlich zu machen. Wie soll man Montaigne lesen? Nicht wie ein Kind, um sich zu amüsieren, und nicht wie die Ehrgeizigen, um sich zu belehren. ´´Nein. Lesen Sie ihn, um zu leben!´´, empfahl der große Flaubert.

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Stand: 08.11.2017
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Essais
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Michel de Montaigne unterhält seine Leser mit Selbstgesprächen, Anekdoten, geistreichen Aperçus und gelehrten Zitaten. Widersprüchlich und subjektiv wie das Leben selbst, werden seine ´´Essais´´ von einem zutiefst humanen Gedanken getragen: ´´Niemand ist davon frei, Dummheiten zu sagen. Das Unglück ist, sie gar feierlich vorzubringen.´´ Es ist ein erstaunliches Buch, das uns Michel de Montaigne (1533-1592) mit seinen ´´Essais´´ hinterlassen hat, erstaunlich vor allem wegen seines hohen Gehalts an wahrem Leben. Nie zuvor hatte ein Autor in solch unmittelbarer Frische schreibend über sich nachgedacht, ohne Rücksicht auf konventionelle Formen und Zugeständnisse an Leseerwartungen. ´´Ich habe mein Buch nicht mehr gemacht, als es mich gemacht hat, ein Buch vom Fleisch und Blut seines Verfassers´´, kommentierte der Renaissance-Schriftsteller und Staatsphilosoph. Mit den ´´Essais´´ schuf er zugleich eine gänzlich neue, offene Form: den literarischen ´´Versuch´´. Getragen von der Freude am Zufälligen, verschränken sich hier auf originelle Weise weltweises Gelehrtentum und treffliche Beobachtungen zu Skurrilitäten des Alltags. ´´Mit ihm würde ich es halten, wenn die Aufgabe gestellt wäre, es sich auf der Erde heimisch zu machen´´, urteilte Friedrich Nietzsche über das Buch. Die vorliegende Ausgabe und Auswahl von Herbert Lüthy, dem bekannten Schweizer Historiker und Publizisten, hält ein Lesevergnügen für einen breiten Leserkreis bereit.

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Stand: 09.11.2017
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Essais
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Die Essais des Montaigne sind ein Buch ganz eigener Art. Seit ihrem Erscheinen 1580 haben sie nicht aufgehört, Generationen von Lesern zu beschäftigen, teils Widerspruch, teils Enthusiasmus hervorrufend. Montaigne erscheint bis in die eingestandenen Eitelkeiten hinein als vollkommen menschlich und vor allem ehrlich: er scheint nichts zu verbergen, er will sich nicht gelehrt geben, kein Philosoph sein, kein bedeutender Politiker. Er will sein eigenes, anspruchsloses Porträt vorlegen, und - und das ist eben das Neue an diesem Unternehmen - er tut dies nicht in der Form der Memoiren, des erinnerten Lebenslaufs, sondern in der Beschäftigung mit zahllosen, scheinbar willkürlich ausgewählten Gegenständen.

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Stand: 08.11.2017
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Essais
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Edition Philosophie Magazin: Eine exklusive Auswahl zentraler philosophischer Texte durch das ´´Philosophie Magazin´´. Mit einer Auswahl der berühmtesten Essais: ´Von der Freundschaft´ / ´Dass unsere Empfindung des Guten und Bösen großteils von der Meinung abhängt, die wir davon haben´ / ´Philosophieren heißt sterben lernen´ / ´Von der Einsamkeit´ / ´Von der Schonung des Willens´ - einer sachkundigen Einleitung von Antoine Compagnon - einer Zeitleiste zu Leben und historischem Kontext - Erläuterungen der Grundbegriffe Montaignes Montaignes ´Essais´ markieren eine völlig neue Art der Philosophie: persönliche, literarische und subjektive Erkenntnisse anstatt möglichst objektive und ewige Wahrheit.

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Stand: 08.11.2017
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Essais
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´´Daß ein solcher Mensch geschrieben hat, dadurch ist die Lust auf dieser Erde zu leben vermehrt worden´´, schrieb Friedrich Nietzsche über den französischen Philosophen Michel de Montaigne. Montaignes berühmte Essais liegen hier, übersetzt von Hans Stilett, vollständig vor. ´´Ich gehöre zu denen, die am stärksten gegen diese Gemütsbewegung gefeit sind, und weder liebe noch achte ich sie, obgleich alle Welt sich wie auf Absprache in den Kopf gesetzt hat, sie vorrangig mit ihrem Wohlwollen zu beehren. Die Weisheit, die Tugend und das Gewissen werden damit drapiert - was für eine alberne und abstoßende Aufmachung! Die Italiener haben viel zutreffender auch die Erbärmlichkeit auf den Namen tristizia getauft; und in der Tat ist die Traurigkeit stets schädlich, stets abwegig, und da überdies stets feige und niedrig, verbieten die Stoiker ihren Weisen, sich ihr zu überlassen. Freilich wird auch folgende Geschichte erzählt: Als der ägyptische König Psammetich, vom Perserkönig Kambyses geschlagen, in dessen Hände gefallen war und eines Tages seine ebenfalls in Gefangenschaft geratne Tochter auf dem Weg zum Wasserschöpfen als Dienstmagd gekleidet vorübergehen sah, blieb er im Gegensatz zu seinen Freunden, die um ihn herum zu weinen und wehklagen begannen, völlig gefaßt und hielt den Blick, ohne ein Wort zu sagen, starr zu Boden gerichtet. Selbst als man bald darauf vor seinen Augen seinen Sohn zur Hinrichtung führte, bewahrte er die gleiche Haltung. Da aber erblickte er unter den Gefangnen, die gerade weggeführt wurden, einen seiner Vertrauten, und nun erst begann er sich ans Haupt zu schlagen und äußersten Schmerz zu bekunden. Dies ließe sich mit dem vergleichen, was man neulich bei einem unserer Fürsten beobachtet hat: Als er in Trient weilte und die Nachricht vom Tod seines ältesten Bruders erhielt, der zugleich Stütze und Ehre des ganzen Hauses war, und bald danach die vom Ableben eines jüngeren Bruders, seiner zweiten Hoffnung, ertrug er die beiden Schickalsschläge mit beispielhaftem Gleichmut. Einige Tage später jedoch starb einer von seinen Leuten, und von diesem letzten Unglück ließ sich der Fürst nun völlig überwältigen: Derart verlor er hierüber die Fassung, derart gab er sich seinem Schmerz und seiner Wehmut hin, daß einige daraus folgerten, nur die letzte Unglücksbotschaft habe ihn ins Mark getroffen. In Wahrheit verhielt es sich aber so, daß bei ihm, der von Traurigkeit bereits erfüllt, ja übervoll war, das kleinste Mehr genügte, die Grenzen des Erträglichen zu durchbrechen. Man könnte, meine ich, unsre obige Geschichte genauso auslegen, wäre darin nicht hinzugefügt, daß Kambyses sich bei Psammetich erkundigte, warum er angesichts des Unglücks seines Sohns und seiner Tochter unbewegt geblieben sei, während er das seines Vertrauten kaum habe ertragen können. Darumweil nur dieses letzte Leid sich in Tränen zu offenbaren vermag, während das der ersten beiden Schicksalsschläge jedes Maß des Ausdrückbaren weit überschreitet.

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Stand: 08.11.2017
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