Angebote zu "Welten" (514 Treffer)

Die Lücke in der Welt
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Mit Blaise Pascals experimentellem Befund des Vakuums steht 1647 nicht nur die aristotelische Physik zur Debatte, er wird zugleich zum Argument gegen die Existenz Gottes und für die Eigendynamik der Materie. Bei ihrem Entdecker aber und bei seinen Zeitgenossen lösen diese Konsequenzen einen metaphysischen ´´horror vacui´´ aus, der sich erst im Verlauf der nächsten 120 Jahre verlieren wird - eine Entwicklung, die die Studie anhand der Schriften Bernard de Fontenelles und Denis Diderots nachzeichnet. Am Beispiel der Leere entwirft sie so eine frühneuzeitliche Archäologie der nihilistischen Erfahrung und untersucht dabei, erstmals mit einem Fokus auf Frankreich, die Wechselwirkungen zwischen der wissenschaftlichen, philosophischen und literarischen Rede vom körperlosen Raum.

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Stand: 13.04.2018
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Über das Unendliche, das Universum und die Welten
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In fünf Dialogen erörtert der Nolaner die Frage, ´´ob die Welt endlich ist oder unendlich´´. Bewiesen wird - gegen den damals noch herrschenden Aristotelismus - die Unendlichkeit der Welt, d.h. es gibt unendlich viele Welten. Diese Erkenntnis führte zu einer völlig neuen (modernen) Naturphilosophie, die eine fortwährende Veränderung bei gleichbleibender Gesamtsubstanz propagiert.

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Stand: 05.04.2018
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Die Genesis der kopernikanischen Welt
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Eine ´´Genesis der kopernikanischen Welt´´ kann kein isoliertes Stück Wissenschaftsgeschichte sein. Sie nimmt ein wissenschaftliches als ein anthropologisches Ereignis. Sie muß davon sprechen, wie ein peripheres Bewußtsein sich selbst auf die Spur dessen kommt, dies zu sein. Das ist die Zweideutigkeit des Himmels: er vernichtet unsere Wichtigkeit durch seine Größe, aber er zwingt uns auch durch seine Leere, nicht anderes wichtiger zu nehmen als uns selbst. Die Paradoxie einerseits jener Vernichtung, von der Kant gesprochen hat, und andererseits dieses Selbstbewußtseins, von dem er gleichfalls gesprochen hat, spannt die kopernikanische Welt zum Zerreißen an. Kann im Konvergenzpunkt ihrer Prozesse eine neue Eindeutigkeit stehen?

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Stand: 19.04.2018
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Montaigne - Bilder einer fließenden Welt
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Mit 38 Jahren gab Montaigne im Jahr 1571 sein Richteramt auf, zog sich aus der Welt in seinen Schlossturm zurück, ließ die Dachbalken mit 53 skeptischen Inschriften verzieren und fing damit an, seine Essais mit der philosophischen Begründung zu schreiben: ´´Ich will in diesem Leben nur den Ruhm erwerben, dass ich es friedlich verbracht habe.´´ Damit begann er ein ehrliches Buch über sich selbst zu schreiben - etwas, das noch nie jemand vor ihm getan hatte. Hinter diesem Unternehmen stand die zentrale Frage, die Montaigne auch zu unserem Zeitgenossen macht: Wie kann ich als Mensch in dieser Welt ein gutes und aufrichtiges Leben führen? Montaignes Antworten auf diese Frage werden in diesem Essay nachgegangen: Mit Ironie, Humor und einer gehörigen Portion Skepsis gegenüber den Dingen, die uns als wichtig genannt werden. Und mit einer tiefen Aufrichtigkeit sich selbst und dem Leser gegenüber, den dies mit Montaigne durch die Jahrhunderte verbindet: Dass wir Menschen sind. Denn Montaigne war kein Philosoph im Elfenbeinturm, wie auch der große Flaubert gesehen hatte: ´´Nein. Lesen sie ihn, um zu leben!´´

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Stand: 05.04.2018
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Grundriss Philosophie des Humanismus und der Re...
198,00 € *
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Ein neues Standardwerk zur Renaissancephilosophie, das entlang dem Fächerkanon der humanistischen Gelehrten, den studia humanitatis, gegliedert ist: Sprache (Grammatik, Dialektik, Rhetorik), Ethik, Politik, Historik, Poetik. Hinzu kommen ein Kapitel zur Naturtheorie sowie eines über die Liebe, die ein Grundthema der Renaissance war. Drei gesonderte Abschnitte zu Francesco Petrarca, Nicolaus Cusanus und Marsilio Ficino runden das Werk ab. Zu Beginn seiner Abhandlung ´Über das einsame Leben´ (De vita solitaria) schreibt Francesco Petrarca 1346: ´Niemand schafft es, lange unter Wasser zu leben. Es ist unausweichlich, dass er auftaucht und das Antlitz, das er verbarg, offen zeigt.´ René Descartes dagegen,in seinen Cogitationes privatae, notiert dreihundert Jahre später: ´Wie die Komödianten (...) Masken anziehen, so schreite ich, der ich am Schauspiel dieser Welt (...) teilzunehmen gedenke, mit einer Maske bedeckt voran.´ - Einmal die offene, einmal die verdeckte Konfrontation: beiPetrarca ein Ich, das sich schrittweise erst aus dem mittelalterlich-scholastischen Gefüge herauswindet; bei Descartes ein selbstbewusstes, aber skeptisches Subjekt, das sich angesichts der Erfahrungen der Inquisition lieber verdeckt auf die Bühne des Theatrum mundi begibt. Zwischen diesen beiden Selbstentwürfen liegt eine komplexe geistesgeschichtliche Entwicklung, der Thomas Leinkauf in seiner großangelegten, materialreichen Studie zur Philosophie des Humanismus und der Renaissance zwischen 1350 und etwa 1600 detailliert nachgeht. Auf allerhöchstem Niveau, dabei die historischen Grundbedingungen wie die rasante Wissensentwicklung und Weltexploration, Protestantismus und Konfessionalisierung, aber auch Faktoren wie die Ausbreitung der Pest und die Rivalität zum kirchlich-scholastischen Denken im Blick behaltend, beschreibt das Werk die faszinierende, komplizierte, von gegensätzlichen Kräften und Denkschulen vorangetriebene Entwicklung hin zum modernen Denken. Eine Einleitung, ausführliche Register und eine Bibliographie erschließen das Werk.

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Stand: 19.04.2018
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Rede über die Würde des Menschen / Oratio de ho...
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Diese Rede zählt zu den berühmtesten Texten der Renaissance, die von der Frage nach dem Wesen des Menschen, seinen Fähigkeiten und Möglichkeiten, seiner Stellung und Aufgabe in der Welt, seiner Würde und Willensfreiheit fasziniert war. Pico setzt hier einen besonderen Akzent, indem er die menschliche Freiheit zum zentralen Thema erhebt. Die vorliegende Ausgabe bietet sowohl einen neuen lateinischen Text als auch eine neue Übersetzung mit ausführlichen Anmerkungen.

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Stand: 05.04.2018
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Hand-Orakel und Kunst der Weltklugheit
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Zu einer Zeit, in der die fortdauernde Gültigkeit des humanistischen Bildungsideals der Renaissance immer stärker in Zweifel gezogen wird, rät der weitblickende Philosoph von der Verklärung der Vergangenheit ab und empfiehlt bei allem Denken und Handeln >>Geistes-Gegenwart<<. Mal umsichtig abwägend, mal kategorisch fordernd erklärt er, was zu tun und zu lassen sei, um sich in einer geistig, politisch und wirtschaftlich, aber auch im Alltag komplizierter gewordenen Welt zu behaupten - ohne freilich unklugerweise die Moralgesetze zu übertreten.

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Stand: 05.04.2018
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Niccolò Machiavelli: Der Fürst
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Im Jahr 2013 feiern die gelehrte und die politische Welt den 500. Jahrestag des Erscheinens von ´´Der Fürst (Il Principe)´´. Ohne Übertreibung kann man diese Schrift von Niccolò Machiavelli als einen der großen Schlüsseltexte in der Geschichte der politischen Philosophie bezeichnen. Nach dem schon geflügelten Ausdruck ´Machiavellismus´ soll sich Machiavelli für eine Machtpolitik eingesetzt haben, die, von aller moralischen Verpflichtung losgelöst, ebenso rücksichts- wie skrupellos agiere. Machiavelli plädiert aber nicht für eine Entmoralisierung der Politik, vielmehr stellt er sich einer strukturellen Komplikation. Sie beschwört einen Konflikt von zwei verschiedenen Moralen herauf, vom Staatswohl und von der für das persönliche Leben gültigen, der personalen Moral. Für diesen Konflikt schlägt er eine Prioritätsregel vor. Solange es nur möglich ist, bleibt es auch dem Herrscher verboten, vom Guten, zu verstehen als personale Moral, abzuweichen. Allein dort, wo die ´menschliche´ Waffe nicht ausreicht, darf man auf die ´Gewalt der Tiere´ zurückgreifen; nur wo die Macht der Gesetze nicht genügt, soll man die Kraft des Löwen mit der List des Fuchses verbinden. ´´Der Fürst´´ handelt von einem Herrscher, der unter realen, das heißt bei Machiavelli stets: schlechtesten Bedingungen, dennoch sein Amt relativ gut versieht. Diesen und vielen anderen Aspekten widmet sich der neue ´Klassiker-Auslegen´-Band in zwölf detailreichen Analysen, die von international anerkannten Philosophen und Machiavelli-Forschern verfaßt wurden. Die einzelnen Kapitel des Werks werden in schlüssigen Interpretationen dargestellt. Abgerundet wird der Band durch Erläuterungen zur politischen Philosophie der Renaissance, zum Bezug zu Machiavellis Gesamtwerk und zur vielschichtigen Rezeptionsgeschichte von ´´Der Fürst´´. Mit Beiträgen von: Erica Benner, Dirk Brantl, Rolf Geiger, Martin van Gelderen, Otfried Höffe, Mikael Hörnqvist, Andreas Kablitz, Giovanni Panno, Alessandro Pinzani und Peter Schröder. Im Jahr 2013 feiern die gelehrte und die politische Welt den 500. Jahrestag des Erscheinens von ´´Der Fürst (Il Principe)´´. Ohne Übertreibung kann man diese Schrift von Niccolò Machiavelli als einen der großen Schlüsseltexte in der Geschichte der politischen Philosophie bezeichnen. Nach dem schon geflügelten Ausdruck ´´Machiavellismus´´ soll sich Machiavelli für eine Machtpolitik eingesetzt haben, die, von aller moralischen Verpflichtung losgelöst, ebenso rücksichts- wie skrupellos agiere. Machiavelli plädiert aber nicht für eine Entmoralisierung der Politik, vielmehr stellt er sich einer strukturellen Komplikation. Sie beschwört einen Konflikt von zwei verschiedenen Moralen herauf, vom Staatswohl und von der für das persönliche Leben gültigen, der personalen Moral. Für diesen Konflikt schlägt er eine Prioritätsregel vor. Solange es nur möglich ist, bleibt es auch dem Herrscher verboten, vom Guten, zu verstehen als personale Moral, abzuweichen. Allein dort, wo die ´´menschliche´´ Waffe nicht ausreicht, darf man auf die ´´Gewalt der Tiere´´ zurückgreifen; nur wo die Macht der Gesetze nicht genügt, soll man die Kraft des Löwen mit der List des Fuchses verbinden. ´´Der Fürst´´ handelt von einem Herrscher, der unter realen, das heißt bei Machiavelli stets: schlechtesten Bedingungen, dennoch sein Amt relativ gut versieht. Diesen und vielen anderen Aspekten widmet sich der neue ´´Klassiker-Auslegen´´-Band in zwölf detailreichen Analysen, die von international anerkannten Philosophen und Machiavelli-Forschern verfaßt wurden. Die einzelnen Kapitel des Werks werden in schlüssigen Interpretationen dargestellt. Abgerundet wird der Band durch Erläuterungen zur politischen Philosophie der Renaissance, zum Bezug zu Machiavellis Gesamtwerk und zur vielschichtigen Rezeptionsgeschichte von ´´Der Fürst´´. Mit Beiträgen von: Erica Benner, Dirk Brantl, Rolf Geiger, Martin van Gelderen, Otfried Höffe, Mikael Hörnqvist, Andreas Kablitz, Giovanni Panno, Alessandro Pinzani und Peter Schröder.

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Stand: 12.04.2018
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Rousseau
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Jean Starobinskis brillantes Werk über Jean-Jacques Rousseau, den Denker der Moderne, dessen Wirkmächtigkeit auf den Gebieten der Wissenschaft, aber und vor allem auch auf den der alltäglichen Fragen, seit 300 Jahren ungebrochen ist. In seiner epochalen Studie zeichnet Starobinski präzise nach, wie Rousseau zum Meister der Anklage einer Welt wird, in der Ungerechtigkeit und Unterdrückung alltäglich sind; eine Welt, deren Zerrüttetheit sich in allen ihren Widersprüchen im Seelenleben des großen Philosophen spiegelt. Die Brisanz seiner Gedanken zur Demokratie, zur Sprache und zur Erziehung sind gerade in den heutigen Zeiten uneingeschränkt aktuell.

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Stand: 19.04.2018
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Von der Ursache, dem Prinzip und dem Einen
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In seiner bekanntesten und wirkungsgeschichtlich bedeutendsten Schrift überwindet Bruno 1584 den mittelalterlichen Dualismus von Gott und Welt. Seine satirisch-polemische Auseinandersetzung mit Aristoteles, der Scholastik und dem Neuplatonismus mündet in einen Pantheismus, der schon teilweise auf die Lehren von Spinoza und Leibniz vorausweist.

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Stand: 05.04.2018
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