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Gesammelte Werke
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Kein politischer Denker ist so umstritten wie der Florentiner Niccolò Machiavelli: Während die einen in ihm den fortschrittlichen Denker und vorbildlichen Republikaner sehen, der Politik losgelöst von der doppelten Vormundschaft von Religion und Moral zu denken wagte und damit das Profil eines neu entstehenden Politikertyps umriss und die Trennung von Kirche und Staat vorwegnahm, wollen andere in ihm den Meisterdenker der Skrupellosigkeit erkennen, einen zynischen Machttechniker, dem der Zweck die Mittel heilige. Doch nur wenige sind tatsächlich mit dem Denken des humanistischen Gelehrten vertraut, der in einer Epoche der Erschütterungen und Umwälzungen die Moderne heraufziehen sah und nach Wegen suchte, wie den Herausforderungen der neuen Zeit zu begegnen sei. In diesem Band ist mit den Schriften Vom Fürsten , Vom Staate , Von der Kriegskunst und der Geschichte von Florenz Machiavellis politisches Vermächtnis zu entdecken. Dass der Florentiner aber nicht nur ein brillanter politischer Denker sondern auch ein talentierter satirischer Schriftsteller und Erzähler war, wird bei Lektüre seiner literarischen Werke deutlich, die zusammen mit kleineren Schriften und Abhandlungen die vorliegende Auswahl ergänzen, darunter die meisterhafte Novelle Das Leben des Castruccio Castracani , das literarische Seitenstück zum Fürsten , in dem Machiavelli den neuen Herrschertyp wie in einer Fallstudie porträtiert.

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Stand: 08.11.2017
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Sämtliche Werke. Band 1: Kurzer Traktat über Go...
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Spinozas ´´Kurze Abhandlung´´ gilt als früher Grundriß seines Hauptwerkes, der ´´Ethik´´. Etwa 1660 entstanden, ist diese Schrift durch eine niederländische Übersetzung aus seinem Freundeskreis erhalten. Neben der eigenständigen Bedeutung, die dem Text zukommt, werden hier wesentliche Hinweise auf die Quellen und Problemstellungen gegeben, an die Spinoza (1632-1677) anknüpft und an denen sich sein Denken entzündet.

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Stand: 08.11.2017
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Grundriss Philosophie des Humanismus und der Re...
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Ein neues Standardwerk zur Renaissancephilosophie, das entlang dem Fächerkanon der humanistischen Gelehrten, den studia humanitatis, gegliedert ist: Sprache (Grammatik, Dialektik, Rhetorik), Ethik, Politik, Historik, Poetik. Hinzu kommen ein Kapitel zur Naturtheorie sowie eines über die Liebe, die ein Grundthema der Renaissance war. Drei gesonderte Abschnitte zu Francesco Petrarca, Nicolaus Cusanus und Marsilio Ficino runden das Werk ab. Zu Beginn seiner Abhandlung ´Über das einsame Leben´ (De vita solitaria) schreibt Francesco Petrarca 1346: ´Niemand schafft es, lange unter Wasser zu leben. Es ist unausweichlich, dass er auftaucht und das Antlitz, das er verbarg, offen zeigt.´ René Descartes dagegen,in seinen Cogitationes privatae, notiert dreihundert Jahre später: ´Wie die Komödianten (...) Masken anziehen, so schreite ich, der ich am Schauspiel dieser Welt (...) teilzunehmen gedenke, mit einer Maske bedeckt voran.´ - Einmal die offene, einmal die verdeckte Konfrontation: beiPetrarca ein Ich, das sich schrittweise erst aus dem mittelalterlich-scholastischen Gefüge herauswindet; bei Descartes ein selbstbewusstes, aber skeptisches Subjekt, das sich angesichts der Erfahrungen der Inquisition lieber verdeckt auf die Bühne des Theatrum mundi begibt. Zwischen diesen beiden Selbstentwürfen liegt eine komplexe geistesgeschichtliche Entwicklung, der Thomas Leinkauf in seiner großangelegten, materialreichen Studie zur Philosophie des Humanismus und der Renaissance zwischen 1350 und etwa 1600 detailliert nachgeht. Auf allerhöchstem Niveau, dabei die historischen Grundbedingungen wie die rasante Wissensentwicklung und Weltexploration, Protestantismus und Konfessionalisierung, aber auch Faktoren wie die Ausbreitung der Pest und die Rivalität zum kirchlich-scholastischen Denken im Blick behaltend, beschreibt das Werk die faszinierende, komplizierte, von gegensätzlichen Kräften und Denkschulen vorangetriebene Entwicklung hin zum modernen Denken. Eine Einleitung, ausführliche Register und eine Bibliographie erschließen das Werk.

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Stand: 16.11.2017
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Über die Liebe oder Platons Gastmahl
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´´De amore sive in convivium Platonis´´, dessen Wirkungsgeschichte bis weit ins 17. Jahrhundert reicht, ist Nachdichtung und Platon-Kommentar in einem und eines der bedeutendsten philosophischen Werke der Renaissance. - Bei einem Bankett vorgeblich anlässlich von Platons Geburtstag stellen neun Gäste, allesamt bekannte Florentiner Gelehrte, ihre Auffassungen über die Liebe in wechselnden Reden vor, indem sie Platons ´´Symposion´´ in zeitgenössischer Neuakzentuierung paraphrasieren. Dabei wird die Lehre von amor?/?caritas zum spekulativen Ansatzpunkt für Erkenntnislehre, Theologie, Kosmologie, Ethik und Naturphilosophie. In das Grundkonzept des ´´Symposion´´ trägt Ficino als neues Element die Konvergenz des Platonismus mit dem Christentum ein, wobei er den Eros einerseits neuplatonisch in sinnliche und himmlische Liebe differenziert, andererseits den Liebesbegriff christlich dynamisiert und erweitert. Nicht nur, wie bei Platon, bewirkt der Eros das Streben des Sinnlichen zum Höheren, auch umgekehrt richtet sich das erotische Bestreben des Göttlichen auf das Materielle. Und schließlich ist die Liebe das Moment, das alle Dualismen, Form und Materie, Gott und Universum, zusammenhält: Der Eros wird zur Chiffre des Hervorgangs und der Rückwendung alles Seienden in Relation zu Gott eine Relation, deren irdisches Abbild die irdische Liebe ist. Ficinos Metaphysik, die für die Philosophie der Renaissance von fundamentaler Bedeutung ist, enthält gleichzeitig auch eine für die Geschichte der Ästhetik bedeutsame Theorie des Schönen: Liebe wird als Sehnsucht nach dem Schönen verstanden, der Mensch gelangt über die Schau der körperlichen Schönheit zur geistigen Schönheit und letztlich zur Erkenntnis der Ordnung der Ideen und des Universums. Ficinos neuplatonische ´´Ästhetik´´ ist weit entfernt von subjektivistischer Kunsttheorie, enthält aber bereits Ansätze zu einer Theorie des menschlichen Liebens und Wahrnehmens.

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Stand: 08.11.2017
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Epistolae Familiares XXIV
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Francesco Petrarca ist als ´´Vater des Humanismus´´ in die Annalen der europäischen Kulturgeschichte eingegangen: Sein Studium der antiken Autoren und seine eigenen Werke in lateinischer Sprache setzten Maßstäbe nicht nur für die Epoche der Renaissance. Der vorliegende Band präsentiert ¿ erstmals in deutscher Übersetzung ¿ das 24. Buch von Petrarcas umfangreicher lateinischer Briefsammlung ´´Epistolae´´, dessen Adressaten neun der hervorragendsten Schriftsteller der Antike sind. Es zeigt Petrarcas Quellensuche und seinen Einsatz für eine Rückbesinnung auf das Stilideal der lateinischen Kunstprosa, verknüpft mit einer Darstellung seines individuellen Selbstbewusstseins. Damit stehen die ´´Vertraulichen Briefe´´ mit am Anfang des neuzeitlichen Denkens.

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Stand: 09.11.2017
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Der Kerzenzieher
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Giordano Bruno (1548 1600), einer der bedeutendsten Philosophen der Renaissance, veröffentlichte 1582 in Paris sein erstes Werk in italienischer Sprache, eine turbulente Komödie, angesiedelt im zeitgenössischen Neapel. Die drei Hauptfiguren in diesem linguistisch und soziologisch erstaunlich detailgetreuen Notturno sind ein geldgieriger Alchemist, ein ehebrecherischer Päderast (nach diesem ´´Kerzenzieher´´ ist das Stück benannt) und ein hochmütiger Schulmeister. Bestraft werden diese negativen Protagonisten durch Intrigen, die der Maler und Meisterillusionär Gioan Bernardo zusammen mit der Kupplerin Lucia ausheckt. Der ´´Candelaio´´ ist mehr als ein literarisches Bravourstück mit mehreren ineinander verwobenen Handlungssträngen sowie einer Liebeserklärung des Autors an seine Heimat Neapel. Daß hier zentrale Positionen angelegt sind, die Bruno in seinen philosophischen Schriften ausführt, ist bislang zuwenig beachtet worden: Themen wie die Dialektik von Sein und Schein (sie verlangtnach einer Methode für den sachgerechten Umgang mit den täuschenden Bewußtseinsbildern), das Wirken der Fortuna in einem zyklischen Weltbild und Kommentare zur gleichzeitig in den lateinischen Schriften des Autors entwickelten Gedächtniskunst sind in die Handlung eingebettet. So betrachtet erschließt sich das Stück als literarisches Experiment, in welchem Bruno versucht, das neue Denken in neuem Gewand auf der Bühne zu präsentieren. Zahlreiche intertextuelle Verweise auf Klassiker der italienischen und der antiken Literatur machen den ´´Candelaio´´ nicht nur für Literatur- und Theaterwissenschaftler, sondern (wegen der authentischen Darstellung der Gauner, Scharlatane und Prostituierten) auch für Kulturhistoriker zu einem beachtenswerten Quellentext. Er ist zudem für alle Italienreisenden eine faszinierende Lektüre, die Neapel näher kennenlernen möchten, denn Bruno vergegenwärtigt mit seinem Cicerone der etwas anderen Art einen zu Unrecht vernachlässigten Brennpunkt frühmoderner europäischer Kultur.

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Stand: 08.11.2017
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Secretum meum. Mein Geheimnis
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Das Prädikat ´´epochemachend´´ kommt wohl nur wenigen Werken mit so großer Berechtigung zu wie Petrarcas lateinischsprachigem Dialog Secretum. In diesem fiktiven Gespräch zwischen dem Kirchenvater Augustinus und ´´Franciscus´´, einem stilisierten alter ego Petrarcas, geht es um nichts weniger als um den tastenden Entwurf einer frühneuzeitlichen Subjektphilosophie, die das menschliche Individuum aus den einschränkenden Banden mittelalterlich-theologischen Denkens zu befreien trachtet und damit zentrale Wichtigkeit für den von Petrarca (1304-1374) begründeten Renaissance-Humanismus hat.

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Der Fürst
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Der große Renaissance-Denker Niccolò Machiavelli legt in diesem Text das Kalkül politischer Macht offen und entlarvt die verlogene Moral des christlichen Zeitalters. An der Frage, ob seine Thesen für eine effektive Politik unerlässlich oder Grundlage einer unmoralischen Machtpolitik sind, scheiden sich bis heute die Geister. Mit dem Werkbeitrag aus dem Neuen Kindlers Literatur Lexikon. Mit Daten zu Leben und Werk, exklusiv verfasst von der Redaktion der Zeitschrift für Literatur TEXT + KRITIK.

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Von der Freundschaft
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Der französische Philosoph Michel de Montaigne (1533-1592) geht in diesen Essays den Tugenden und Schwächen der Menschen nach. Dem Geist der Renaissance und dem skeptischen Denken verpflichtet, zeichnet er ein Bild des Menschen in all seiner Widersprüchlichkeit und plädiert für eine ruhige und gelassene Lebensführung. Die Kleine Bibliothek der Weltweisheit versammelt zwölf berühmte Werke zur klugen und richtigen Lebensführung. Sie befassen sich mit den zeitlos gültigen Fragen: Was überhaupt ist Glück? Was müssen wir tun, wie sollen wir handeln? Wie können wir mit den Rückschlägen des Lebens am besten umgehen? Was sind wir unseren Mitmenschen schuldig? Was ist ein richtiges, ein gerechtes Leben? Jeder dieser Texte ist als Meisterwerk der Weisheit und Lebenskunst in das Gedächtnis der Menschheit eingegangen.

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Discorsi
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Das zweite Hauptwerk Machiavellis, die ´´Discorsi´´, wird hier in einer vollständigen und ausführlich kommentierten Übersetzung dargeboten. In diesem zentralen Werk über die Handhabung und Verwaltung politischer Herrschaft zeigt sich der Verfasser überraschend als verantwortungsbewusster Republikaner. Neben dem Fürstenspiegel Il Principe sind die Discorsi sopra la prima deca di Tito Livio das zweite Hauptwerk des Staatstheoretikers der italienischen Renaissance, Niccol Machiavelli (1469 - 1527). In ihnen liegen die Akzente nun aufdem Verhältnis zwischen Staat und Volk. Fast alle Probleme der inneren und äußeren Politik, der Staatsführung, derVerfassung und Verwaltung, der Volkswirtschaft, der Kolonialpolitik und Kriegsführung werden vom Autor behandelt. Dabei erweist sich, dass hinter dem vielfach als Machtpolitiker verfemten Verfasser ein aufrechter und leidenschaftlicher Republikaner zum Vorschein kommt, dass Machiavelli selbst kein Machiavellist ist.

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Stand: 08.11.2017
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