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Discours de la méthode
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Der ´Discours de la méthode´, 1637 anonym publiziert, gilt als das erste und wirkmächtigste Manifest des neuzeitlichen Rationalismus und wissenschaftlichen Methodenbewußtseins. Beachtenswerter noch als die von Descartes angeführten vier Regeln selbst, die er als die Grundregeln für die methodische Erlangung wahrer Erkenntnis heraushebt, erscheint aus heutiger Sicht die autobiographische Perspektive, aus der heraus der Autor das breite Publikum dafür gewinnen will, ihm auf seinem Wege zu folgen, der ihn zu der Entdeckung einer universalen wissenschaftlichen Methode und von lediglich auf die autonome Vernunft gegründeten metaphysischen Prinzipien aller Wissenschaften geführt habe. Die Neuausgabe bietet neben dem französischen Text und einer völlig neu erstellten deutschen Übersetzung die erstmals ins Deutsche übersetzte frühe Traumerzählung ´Olympica ´sowie den späten ´Brief an Picot´, der 1647 der französischen Ausgabe der ´Principia philosophiae ´vorangestellt war - beide geben wichtige Zeugnisse der Selbsterläuterung Descartes´ ab. Mit der Einbeziehung dieser Supplemente spannt der Band einen Bogen von Descartes´ frühesten Texten von 1619 über den ´Discours ´von 1637 bis zu den ´Principes ´von 1647 und dokumentiert so die Stadien der Entwicklung seines Denkens. Die Einleitung des Herausgebers zielt auf den Nachvollzug und die Aufhellung, wie der programmatische Ansatz Descartes´ ´´von außen´´ einzuschätzen ist, was die Entwicklung dieses Denkens ´´von innen´´ bestimmte - und was uns Descartes verschwieg.

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Stand: 06.09.2019
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Bericht über die Methode. Discours de la Methode
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Descartes steht am Anfang des neuzeitlichen methodischen Philosophierens und ist der Begründer der naturwissenschaftlichen Denkweise. Der ´´Bericht über die Methode´´ ist in dieser Hinsicht grundlegend. Der berühmte Satz ´´cogito ergo sum´´ ist hier im argumentativen Zusammenhang zu finden. Die zweisprachige Ausgabe enthält eine neue Übersetzung und einen ausführlichen Kommentar.

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Diskurs über die Ungleichheit Discours sur l´in...
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Der Discours sur l´inégalité unternimmt eine Neubestimmung des Begründungszusammenhangs von Natur und Politik und eine Rekonstruktion der Geschichte der menschlichen Art, die in der Radikalität ihres anthropologischen Ansatzes innerhalb der Politischen Philosophie ohne Beispiel sind. Zugleich formuliert er die entschiedenste Kritik der Zivilisation, des Fortschritts und der modernen Gesellschaft im Jahrhundert der Aufklärung. Der zweisprachige Band enthält eine kritische Edition des integralen Textes mit sämtlichen Fragmenten und ergänzenden Materialien nach den Handschriften und Originalpublikationen, eine sorgfältige Neuübersetzung sowie einen ausführlichen Kommentar. Es handelt sich damit um die umfassendste Ausgabe, die von ´´Rousseaus philosophischstem Werk´´ (Leo Strauss) bisher vorgelegt wurde. Die Rousseauforschung hat ihr den Rang der international maßgebenden kritischen Edition zuerkannt.

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Stand: 06.09.2019
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Discours sur les sciences et les arts/Abhandlun...
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Sind Intelligenz und Kreativität des Menschen nicht etwas Gutes? Bringen sie der Menschheit nicht Fortschritt auf allen Gebieten? Oder ist der Mensch nur ein Störfaktor in der Welt? Vor über 250 Jahre äußerte Rousseau in seiner berühmten Rede erstmals diesen Verdacht und läutete auf diese Weise die Geburtsstunde des modernen Kulturpessimismus ein. Die europäische Aufklärung beförderte den modernen Fortschrittsglauben, aber Rousseau übernahm die Rolle ihres schlechten Gewissens. Die vollständige neue Übersetzung bietet zusätzlich zu dem französischen Originaltext einen genauen Kommentar und ein hilfreiches Nachwort.

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Stand: 06.09.2019
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Abhandlung über die Methode, richtig zu denken ...
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René Descartes: Abhandlung über die Methode, richtig zu denken und Wahrheit in den Wissenschaften zu suchen Erstdruck (anonym) unter dem Titel ´´Discours de la méthode pour bien conduire sa raison et chercher la vérité dans les sciences´´ in: ´´Essais´´, Leiden 1637. Text nach der Übersetzung durch Julius Heinrich von Kirchmann von 1870. Neuausgabe mit einer Biographie des Autors. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2016. Textgrundlage ist die Ausgabe: René Descartes´ philosophische Werke. Übersetzt, erläutert und mit einer Lebensbeschreibung des Descartes versehen von J. H. von Kirchmann, Abteilung I-III, Berlin: L. Heimann, 1870 (Philosophische Bibliothek, Bd. 25/26). Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgeführt. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: René Descartes (Porträt von Frans Hals, 1648). Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt.

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Stand: 06.09.2019
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Abhandlung über die Methode, richtig zu denken ...
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René Descartes: Abhandlung über die Methode, richtig zu denken und Wahrheit in den Wissenschaften zu suchen Erstdruck (anonym) unter dem Titel ´´Discours de la méthode pour bien conduire sa raison et chercher la vérité dans les sciences´´ in: ´´Essais´´, Leiden 1637. Text nach der Übersetzung durch Julius Heinrich von Kirchmann von 1870. Neuausgabe mit einer Biographie des Autors. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2016. Textgrundlage ist die Ausgabe: René Descartes´ philosophische Werke. Übersetzt, erläutert und mit einer Lebensbeschreibung des Descartes versehen von J. H. von Kirchmann, Abteilung I-III, Berlin: L. Heimann, 1870 (Philosophische Bibliothek, Bd. 25/26). Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgeführt. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: René Descartes (Porträt von Frans Hals, 1648). Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt.

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Entwurf der Methode. Mit der Dioptrik, den Mete...
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Der ´Discours de la Méthode´, 1637 anonym publiziert, gilt als das erste und wirkmächtigste Manifest des neuzeitlichen Rationalismus und wissenschaftlichen Methodenbewusstseins. Beachtenswerter noch als die von Descartes angeführten vier Regeln selbst, die er als die Grundregeln für die methodische Erlangung wahrer Erkenntnis hervorhebt, erscheint aus heutiger Sicht die autobiographische Perspektive, aus der heraus der Autor das breite Publikum dafür gewinnen will, ihm auf seinem Wege zu folgen, der ihn zu der Entdeckung einer universalen wissenschaftlichen Methode und von lediglich auf die autonome Vernunft gegründeten metaphysischen Prinzipien aller Wissenschaften geführt habe. Nach der 2011 erschienenen zweisprachigen Neuausgabe des ´Discours´ (PhB 624), die sich - wie beinahe alle später verbreiteten Ausgaben - auf den Kerntext der Schrift beschränkt, also den ´Entwurf der Methode seine Vernunft richtig zu leiten und die Wahrheit in den Wissenschaften zu suchen´, folgt jetzt die erste vollständige Ausgabe des Werks in deutscher Übersetzung, die auch die der Erstausgabe von 1637 angefügten drei Proben (Essais) der Anwendung dieser Methode auf Gegenstände der wissenschaftlichen Erkenntnis umfasst: die Versuche zur Dioptrik, zu den Meteoren und zur Geometrie. Das Ziel dieser Versuche ist nicht, den Lesern zu erklären, was Meteore sind oder wie Licht sich in durchsichtigen Medien verhält, sondern auf drei besonders ´´kuriosen´´ Gebieten, die stellvertretend angeführt werden, den Nachweis zu erbringen, dass diese Methode - als universale Methode - allen anderen überlegen ist: Die neue Methode ist universal, weil sie auf alle möglichen Gegenstände unseres Wissens angewendet werden kann.

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Stand: 06.09.2019
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Abhandlung über die Methode, richtig zu denken ...
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René Descartes: Abhandlung über die Methode, richtig zu denken und Wahrheit in den Wissenschaften zu suchen Lesefreundlicher Großdruck in 16-pt-Schrift Großformat, 210 x 297 mm Berliner Ausgabe, 2019 Durchgesehener Neusatz mit einer Biographie des Autors bearbeitet und eingerichtet von Theodor Borken Erstdruck (anonym) unter dem Titel »Discours de la méthode pour bien conduire sa raison et chercher la vérité dans les sciences« in: »Essais«, Leiden 1637. Text nach der Übersetzung durch Julius Heinrich von Kirchmann von 1870. Textgrundlage ist die Ausgabe: René Descartes´ philosophische Werke. Übersetzt, erläutert und mit einer Lebensbeschreibung des Descartes versehen von J. H. von Kirchmann, Abteilung I-III, Berlin: L. Heimann, 1870 (Philosophische Bibliothek, Bd. 25/26). Rechtschreibung und Zeichensetzung wurden behutsam modernisiert. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: René Descartes (Porträt von Frans Hals, 1648). Gesetzt aus der Minion Pro, 16 pt. Henricus Edition Deutsche Klassik UG (haftungsbeschränkt)

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Stand: 06.09.2019
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Über das Glück oder Das Höchste Gut (´ Anti-Sen...
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Dieses Buch, im Original ´´Discours sur le bonheur´´, ist zwar das Hauptwerk La Mettries, wurde aber bis heute selbst von Spezialisten für die französische Aufklärung nur selten zur Kenntnis genommen -- eine Folge der o.g. (s. Text zu La Mettrie: Der Mensch als Maschine) Stereotypisierung. La Mettrie war 1748 aus dem sonst sehr liberalen Holland, wo jedoch er wegen des ´´L´homme machine´´ an Leib und Leben bedroht war, an den Potsdamer Hof des jungen Friedrich II geflohen, sein letztes Asyl. Hier schrieb er, als Einleitung zu einer Übersetzung von Senecas ´´De beata vita´´ getarnt, sein Hauptwerk. La Mettries Schutzherr, der aufgeklärte, tolerante König, der jeden nach seiner Fasson selig werden lassen wollte, liess dieses Buch - als einziges rein philosophischen Inhalts - sofort verbieten. Es war auch dieses Buch, durch das La Mettrie zum intimsten Feind der damaligen Aufklärer wurde, auch noch postum: Voltaire verleumdete ihn als trunksüchtigen Verrückten, Holbach nannte ihn einen Wahnsinnigen, Diderot einen in seinen Sitten und Anschauungen Verdorbenen. La Mettrie war somit in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts eine Unperson, dessen Werke man nicht öffentlich diskutierte, wenngleich sie ´´klandestin´´ zirkulierten. Und nach der Grossen Revolution war er schlicht ´´vergessen´´. La Mettrie vertrat auf eine undogmatische Weise materialistische, atheistische und antiklerikale Ansichten. Diese Position konnten Friedrich und die damaligen französischen Aufklärer noch durchaus tolerieren, ja, einige von ihnen nahmen sie später selber ein. Das für sämtliche damaligen Aufklärer Unerträgliche an La Mettries Position aber war seine ´´Lehre von den Schuldgefühlen´´, die er selbst jedoch als Kern seiner Philosophie mit Prioritätsanspruch betrachtete und in diesem Band darlegte. Diese ´´Lehre´´ trifft noch heute auf erhebliche Widerstände, so dass die wenigen Autoren, die sie in den letzten Jahren thematisiert haben, sie lieber schnell unter bekannten Etiketten ´´abzulegen´´ versuchten (Vorläufer von de Sade, des ´´individualistischen Anarchismus´´). -- Der ganze ´´Fall La Mettrie´´ wurde jedenfalls noch nicht aufgerollt. (Hinweis zum WWW: http://come.to/La.Mettrie und http://come.to/LSR)

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