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Als Reisen eine Lust war
19,80 € *
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Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen, sagt der Volksmund, aber manchmal darf man es eben nicht. Das gilt auch für die klassische Italienreise, Kavaliersreise oder Grand Tour, zu der seit der Renaissance bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts Männer aufbrachen, um die Wiedergeburt römisch-griechischer Kultur in Italien mit eigenen Augen zu sehen. Die Intention solcher Auslandsaufenthalte war, junge Aristokraten auf eine Karriere in Gesellschaft und Staat vorzubereiten. Daneben gab es aber auch noch eine zweite Motivation, die in der Literatur zum Thema als deren "geheimer Zweck" meist nur gestreift wird. Dahinter steht, dass in der italienischen Renaissance neben Cicero nämlich auch die "große Hetäre" des Altertums als Kurtisane ihre Wiederauferstehung feierte. Italien hatte sich seit langem den Ruf außerordentlicher Lasterhaftigkeit erworben. Venedig nannte man das "Bordell Europas", die Hauptstadt der Christenheit wenig schmückend "caput cauda". Fern aller heimischen Zwänge wollte und sollte sich der junge Herr dort "austoben". So haben sich zahlreiche, intime Berichte die Zeiten überdauert, oft von denen, die sie nie zu veröffentlichen gedachten. Eine große Anzahl von noch heute bekannten VIPs, wie der Philosoph Montaigne, der Autor BrantÛme, der Reiseschriftsteller Thomas Coryate, die drei Goethes, der Dichter Lord Byron u.v.a. mehr haben Spuren hinterlassen, denen dieses Buch jenseits der großen Geschichte nachgeht.

Anbieter: Dodax
Stand: 29.02.2020
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Das Staatsdenken der Renaissance - Vom gedachte...
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Die Renaissance ist eine Epoche, die das Neue betont und sich rhetorisch vom Mittelalter abgrenzt. Dieser Umbruch ist unauflöslich mit dem Bildungsprogramm des Humanismus verbunden. Obwohl die Denker der Renaissance sich der Antike zuwenden, sind sie sehr innovativ. Sie knüpfen an das Alte weniger mit dem Ziel an, das Gegenwärtige zu erhalten. Vielmehr möchten sie es erneuern und reformieren.Im Mittelpunkt des interdisziplinär angelegten Bandes steht die italienische Renaissance. Der Band greift die These Jakob Burckhardts auf, dass die Renaissance an der Entstehung des modernen Staates einen wichtigen Anteil hatte. Dieser ist kein natürlich gewachsenes Gebilde, sondern ein menschliches Produkt, das im Übergang vom Mittelalter zur Neuzeit entstanden ist und sich im Geschichtsverlauf ständig wandelt. Die Renaissance-Utopien nehmen viele staatliche Ordnungsstrukturen und Institutionen bereits vorweg. Weitere Themen des Bandes sind die mittelalterlichen Grundlagen des Staatsdenkens der Renaissance (Dante und Marsilius), der Bürgerhumanismus (Bruni, Bracciolini u.a.), Machiavelli, seine Generation (Vettori) und die zeitgenössische Rezeption seiner Werke, sowie das Verhältnis von bildender Kunst, Literatur und Politik.

Anbieter: Dodax
Stand: 29.02.2020
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Die Kopernikanische Wende - Immanuel Kant
4,40 CHF *
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Mit Kant vollzieht sich ein zweites Mal in der deutschen Geistesgeschichte eine Wendung nach innen, vielmehr eine Verinnerlichung, nicht mehr mit der Form des religiösen, sondern mit der Form des wissenschaftlichen Bewusstseins. Seit Beginn der Neuzeit, der Renaissance, häufte die abendländische Wissenschaft ein nahezu nicht zu bewältigendes Material aus naivem Forschen und Denken, von Tatsachen und Sachbezügen an und nutzte es ebenso naiv zur Komposition eines metaphysischen Weltbildes. Wie die Scholastik - diese Rationalisierung, diese Systematisierung des christlichen Glaubens und Dogmas - das innere Heiligtum des Geistes zu einer begrifflichen Aussenwelt verkehrt, zu einer dinghaften, gegenständlich gedachten Begriffswelt veräusserlicht hatte - so errichtete auch das Zeitalter der Aufklärung, welches wir präzise das rationale nennen, welches ich aber das rationalistische nennen möchte, ein System des Verstandes, ein Konstrukt von gegenständlich, begriffsrealistisch gedachten Wesenswahrheiten und Relationen, in welchem der Mensch Sicherheit haben sollte, aber indem sein Geist nicht zu Hause war, auch kein Zuhause zu finden vermochte. Es wurde an diesem Konstrukt mehrfach gerüttelt, es drohte sogar einzustürzen, konkret, wo es sich um theologische Bausteine handelte, Bauart und Baumaterial blieben sich letztlich ähnlich, es war eine selbstlose seelenlose Hülle, in der Geist selbst entfremdet wurde. Vergleichbar mit der Erschütterung des scholastischen Weltbildes durch Nominalismus und Mystik, die es auch teils überwanden, führte auch Kant eine Revolution des Denkens durch, welche mit einem Paukenschlag das Zeitalter der puren Verstandesherrschaft beendete.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 29.02.2020
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Die Kopernikanische Wende - Immanuel Kant
2,99 € *
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Mit Kant vollzieht sich ein zweites Mal in der deutschen Geistesgeschichte eine Wendung nach innen, vielmehr eine Verinnerlichung, nicht mehr mit der Form des religiösen, sondern mit der Form des wissenschaftlichen Bewusstseins. Seit Beginn der Neuzeit, der Renaissance, häufte die abendländische Wissenschaft ein nahezu nicht zu bewältigendes Material aus naivem Forschen und Denken, von Tatsachen und Sachbezügen an und nutzte es ebenso naiv zur Komposition eines metaphysischen Weltbildes. Wie die Scholastik - diese Rationalisierung, diese Systematisierung des christlichen Glaubens und Dogmas - das innere Heiligtum des Geistes zu einer begrifflichen Außenwelt verkehrt, zu einer dinghaften, gegenständlich gedachten Begriffswelt veräußerlicht hatte - so errichtete auch das Zeitalter der Aufklärung, welches wir präzise das rationale nennen, welches ich aber das rationalistische nennen möchte, ein System des Verstandes, ein Konstrukt von gegenständlich, begriffsrealistisch gedachten Wesenswahrheiten und Relationen, in welchem der Mensch Sicherheit haben sollte, aber indem sein Geist nicht zu Hause war, auch kein Zuhause zu finden vermochte. Es wurde an diesem Konstrukt mehrfach gerüttelt, es drohte sogar einzustürzen, konkret, wo es sich um theologische Bausteine handelte, Bauart und Baumaterial blieben sich letztlich ähnlich, es war eine selbstlose seelenlose Hülle, in der Geist selbst entfremdet wurde. Vergleichbar mit der Erschütterung des scholastischen Weltbildes durch Nominalismus und Mystik, die es auch teils überwanden, führte auch Kant eine Revolution des Denkens durch, welche mit einem Paukenschlag das Zeitalter der puren Verstandesherrschaft beendete.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 29.02.2020
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