Angebote zu "Gesetz" (26 Treffer)

Vom Geist der Gesetze
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Montesquieu geht in seinem Werk von der antiken Lehre der drei Staatsformen aus: Demokratie, Monarchie und Despotie. Jede dieser Formen untersucht er in ihrer Abhängigkeit von natürlichen, insbesondere geografischen Bedingungen. Er bejaht die Verschiedenheit der Staatsformen, weil er sie auf ein wechselndes Naturverhältnis der gesetzlichen Institutionen zu den lokalen und sozialen Bindungen zurückführt. Darüber hinaus entwickelt er eine Fülle staatsphilosophischer Gedanken über diese Einrichtungen, die Geschichte der Politik und des Rechts. Dabei stellt er zum ersten Mal die Trennung der drei Gewalten (Stichwort R S. 781) im idealen Staat heraus: die Gesetzgebung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung. Damit verlieh der Autor seinem Wunsch Ausdruck, den Absolutismus in Frankreich als Regierungsform zu überwinden.

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Stand: Dec 10, 2018
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De lege / Über das Gesetz / Politische Philosop...
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La obra del dominico español Francisco de Vitoria (1483-1546) es capital para comprender el discurso filosófico y teológico en la Edad Moderna. El texto de referencia para Vitoria fue la ?Summa Theologiae? de Tomás de Aquino, cuya reflexión ética, jurídica y política (a la luz de la filosofía aristotélica) le sirvió como modelo para el estudio de cuestiones que muchas veces se relacionan de manera directa con la realidad política de su tiempo. Así, en el tratado ?De lege? (?Sobre la ley?) Vitoria insiste en la racionalidad del derecho natural, promueve la emancipación del derecho civil del eclesiástico, argumenta a favor de la sumisión del legislador (también del rey) bajo la ley, y defiende el principio de publicidad ? doctrinas, todas ellas, que marcarían muchas generaciones de teólogos y juristas durante la Edad Moderna.

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Stand: Dec 11, 2018
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Niccolò Machiavelli: Der Fürst
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Im Jahr 2013 feiern die gelehrte und die politische Welt den 500. Jahrestag des Erscheinens von ´´Der Fürst (Il Principe)´´. Ohne Übertreibung kann man diese Schrift von Niccolò Machiavelli als einen der großen Schlüsseltexte in der Geschichte der politischen Philosophie bezeichnen. Nach dem schon geflügelten Ausdruck ´Machiavellismus´ soll sich Machiavelli für eine Machtpolitik eingesetzt haben, die, von aller moralischen Verpflichtung losgelöst, ebenso rücksichts- wie skrupellos agiere. Machiavelli plädiert aber nicht für eine Entmoralisierung der Politik, vielmehr stellt er sich einer strukturellen Komplikation. Sie beschwört einen Konflikt von zwei verschiedenen Moralen herauf, vom Staatswohl und von der für das persönliche Leben gültigen, der personalen Moral. Für diesen Konflikt schlägt er eine Prioritätsregel vor. Solange es nur möglich ist, bleibt es auch dem Herrscher verboten, vom Guten, zu verstehen als personale Moral, abzuweichen. Allein dort, wo die ´menschliche´ Waffe nicht ausreicht, darf man auf die ´Gewalt der Tiere´ zurückgreifen; nur wo die Macht der Gesetze nicht genügt, soll man die Kraft des Löwen mit der List des Fuchses verbinden. ´´Der Fürst´´ handelt von einem Herrscher, der unter realen, das heißt bei Machiavelli stets: schlechtesten Bedingungen, dennoch sein Amt relativ gut versieht. Diesen und vielen anderen Aspekten widmet sich der neue ´Klassiker-Auslegen´-Band in zwölf detailreichen Analysen, die von international anerkannten Philosophen und Machiavelli-Forschern verfaßt wurden. Die einzelnen Kapitel des Werks werden in schlüssigen Interpretationen dargestellt. Abgerundet wird der Band durch Erläuterungen zur politischen Philosophie der Renaissance, zum Bezug zu Machiavellis Gesamtwerk und zur vielschichtigen Rezeptionsgeschichte von ´´Der Fürst´´. Mit Beiträgen von: Erica Benner, Dirk Brantl, Rolf Geiger, Martin van Gelderen, Otfried Höffe, Mikael Hörnqvist, Andreas Kablitz, Giovanni Panno, Alessandro Pinzani und Peter Schröder. Im Jahr 2013 feiern die gelehrte und die politische Welt den 500. Jahrestag des Erscheinens von ´´Der Fürst (Il Principe)´´. Ohne Übertreibung kann man diese Schrift von Niccolò Machiavelli als einen der großen Schlüsseltexte in der Geschichte der politischen Philosophie bezeichnen. Nach dem schon geflügelten Ausdruck ´´Machiavellismus´´ soll sich Machiavelli für eine Machtpolitik eingesetzt haben, die, von aller moralischen Verpflichtung losgelöst, ebenso rücksichts- wie skrupellos agiere. Machiavelli plädiert aber nicht für eine Entmoralisierung der Politik, vielmehr stellt er sich einer strukturellen Komplikation. Sie beschwört einen Konflikt von zwei verschiedenen Moralen herauf, vom Staatswohl und von der für das persönliche Leben gültigen, der personalen Moral. Für diesen Konflikt schlägt er eine Prioritätsregel vor. Solange es nur möglich ist, bleibt es auch dem Herrscher verboten, vom Guten, zu verstehen als personale Moral, abzuweichen. Allein dort, wo die ´´menschliche´´ Waffe nicht ausreicht, darf man auf die ´´Gewalt der Tiere´´ zurückgreifen; nur wo die Macht der Gesetze nicht genügt, soll man die Kraft des Löwen mit der List des Fuchses verbinden. ´´Der Fürst´´ handelt von einem Herrscher, der unter realen, das heißt bei Machiavelli stets: schlechtesten Bedingungen, dennoch sein Amt relativ gut versieht. Diesen und vielen anderen Aspekten widmet sich der neue ´´Klassiker-Auslegen´´-Band in zwölf detailreichen Analysen, die von international anerkannten Philosophen und Machiavelli-Forschern verfaßt wurden. Die einzelnen Kapitel des Werks werden in schlüssigen Interpretationen dargestellt. Abgerundet wird der Band durch Erläuterungen zur politischen Philosophie der Renaissance, zum Bezug zu Machiavellis Gesamtwerk und zur vielschichtigen Rezeptionsgeschichte von ´´Der Fürst´´. Mit Beiträgen von: Erica Benner, Dirk Brantl, Rolf Geiger, Martin van Gelderen, Otfried Höffe, Mikael Hörnqvist, Andreas Kablitz, Giovanni Panno, Alessandro Pinzani und Peter Schröder.

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Stand: Dec 10, 2018
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»Über den Freitod« und »Über die Unsterblichkei...
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Warum soll der Freitod gegen Gottes Gesetz verstoßen, da er in der Welt geschieht und kein ´´erschaffenes Wesen die Ordnung der Welt stören´´ kann? Und wie soll die Seele unsterblich sein, wo doch ´´alles zwischen Seele und Körper gemeinsam´´ ist, also ´´die Existenz des einen von der Existenz des anderen´´ abhängt? Zwei scharfsinnige, ja ketzerische Beiträge des schottischen Philosophen zu existentiellen Fragen.

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Stand: Dec 10, 2018
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Monadologie
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In den 90 Paragraphen der sogenannten ´Monadologie´ gibt Leibniz eine begriffliche Fassung und perspektivische Auslegung der Grundbegriffe seiner Metaphysik, die durch ihre Stringenz und deduktive Geschlossenheit die Position des Autors in der Philosophiegeschichte wesentlich bestimmt haben. Hier findet sich nicht nur eine ausführliche Diskussion seines ´Monade´-Begriffs, sondern auch die Verbindung zur ´prästabilierten Harmonie´, in der die Gesetze des Körpers und der Seele zur Übereinstimmung kommen. Die neue, ausführlich kommentierte zweisprachige Ausgabe ersetzt die einsprachige von Hermann Glockner.

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Von der Erfahrung
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In seinem letzten Essai zeigt sich Montaigne auf dem Höhepunkt seiner Kunst. Stilistisch glanzvoll und gewohnt weltweise schreibt er über Kindererziehung und Ernährung, den Geist der Gesetze und die Freuden der Natur. Vor allem aber ist der Essai eine großartige Meditation über das Alter und den gelassenen Umgang mit Schmerzen, Krankheit und Tod. In der kongenialen Neuübersetzung von Helmut Knufmann spricht dabei aus jeder Zeile die bedingungslose Liebe zum Selberdenken und zum Selberlernen, kurz: zum Leben.

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David Hume
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Der Philosoph, Essayist, Historiker und Diplomat David Hume (1711-1776) begann sein Werk mit einem umfangreichen Traktat über die menschliche Natur. Ihm folgten Untersuchungen über den menschlichen Verstand und über die Prinzipien der Moral, später Abhandlungen zur Religionskritik. Humes Absicht war, allein aufgrund von Erfahrungen und sorgfältiger Beobachtung des Verhaltens der Menschen im gesellschaflichen Verkehr, bei ihren Alltagsbeschäftigungen und ihren Vergnügungen die gesetze festzustellen, die den Menschen als ein verständiges, spontan emotional reagierendes und als ein in Gesellschaft mit anderen interagierendes Wesen bestimmen. Auf allen Feldern seiner Philosophie: Erkenntnistheorie, Moraltheorie, politische Theorie, Religionsphilosophie, um nur die wichtigsten zu nennen, bewährte er seine Methode. Überall tritt er sowohl als scharfsichtiger Beobachter der Tatsachen wie auch als ein Kritiker auf, der gängige Meinungen, philosophische Doktrinen und metaphysische Spekulationen seinen skeptischen Zweifeln unterwirft.

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Stand: Dec 10, 2018
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Materialien zu Kants »Kritik der reinen Vernunft«
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Die Vernunft muß sich in allen ihren Unternehmungen der Kritik unterwerfen, und kann der Freiheit derselben durch kein Verbot Abbruch tun, ohne sich selbst zu schaden und einen ihr nachteiligen Verdacht auf sich zu ziehen. Ohne dieselbe ist die Vernunft gleichsam im Stande der Natur, und kann ihre Behauptungen und Ansprüche nicht anders geltend machen, oder sichern, als durch Krieg. Die Kritik dagegen, welche alle Entscheidungen aus den Grundregeln ihrer eigenen Einsetzung hernimmt, deren Ansehen keiner bezweifeln kann, verschafft uns die Ruhe eines gesetzlichen Zustandes, in welchem wir unsere Streitigkeit nicht anders führen sollen, als durch Prozeß. Was die Händel in dem ersten Zustande endigt, ist ein Sieg, ... im zweiten aber die Sentenz, die, weil sie hier die Quelle der Streitigkeiten selbst trifft, einen ewigen Frieden gewähren muß. ´Immanuel Kant´

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Stand: Dec 10, 2018
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John Locke: Zwei Abhandlungen über die Regierung
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´´The ABC of Politics´´ wurde Lockes politische Philosophie schon von seinen Zeitgenossen genannt. Locke legt nicht nur dar, weshalb man den Naturzustand verlassen soll - der Staat garantiert den Schutz von Leben, Freiheiten und Vermögen - sondern auch, was ein guter Staat konkret zu leisten hat: Der Staat soll die Individuen vor Angriffen ihrer Mitbürger und fremder Mächte schützen, aber auch vor sich selbst. Lockes anti-absolutistische Staatstheorie zeigt auf, wie die Macht politischer Institutionen begrenzt werden kann: durch Gewaltenteilung, feststehende Gesetze, unparteiische Richter und die Abhängigkeit vom Vertrauen der Gesellschaft, dessen Verletzung zum Widerstand berechtigt. Insbesondere die ´´Zweite Abhandlung über die Regierung´´ ist damit nicht nur ein zentrales Dokument politischen Denkens des 17. Jahrhunderts, sie hat etwa die Entstehung der amerikanischen Verfassung geprägt und beeinflusst bis heute die Debatten um Republikanismus und Liberalismus. Dieser Band liefert einen kooperativen Kommentar zu allen wichtigen Themen der ´´Zwei Abhandlungen´´. Die Beiträge folgen im Wesentlichen der Gliederung der wirkungsmächtigeren ´´Zweiten Abhandlung´´ und bieten durch ihre kritischen Analysen wertvolle Anregungen für Studium und Diskussion der Theorie Lockes. Mit Beiträgen von Wolfgang von Leyden, Bernd Ludwig, Peter Niesen, Francis Oakley, Birger Priddat, Michaela Rehm, Michael Schefczyk, Ludwig Siep, A. John Simmons und Simone Zurbuchen.

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Stand: Dec 10, 2018
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Traité des animaux. Abhandlung über die Lebewesen
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Die vorliegende kommentierte Übersetzung würdigt ein bisher in seiner Relevanz nicht wahrgenommenes Werk als aufschlussreiches Dokument der französischen Aufklärung. Als Sensualist und Nachfolger von Locke und Gassendi erachtet Condillac die Sinneswahrnehmung als Basis aller Erkenntnis, grenzt sich jedoch von der materialistischen Perspektive auf die Tiere als empfindungslose Automaten ab. In seinem Traité des animaux widerlegt er die Reduktion aller körperlichen und psychischen Vorgänge - Wahrnehmungen, Empfindungen, Vorstellungen - von Tieren auf die Bewegung einer Ansammlung materieller Teilchen, die physikalischen Gesetzen folgt, und attestiert den Tieren eine Seele, die er als einheitliches und unzerstörbares Lebensprinzip auffasst. Desgleichen kritisiert er die inkonsequente Darstellung der Tiere in der Histoire Naturelle Buffons. In seiner Charakterisierung menschlicher und tierlicher Seelenvermögen erweist sich Condillac als Kenner aristotelischer Psychologie. Eine bedenkliche Konsequenz des Materialismus, dessen Wurzeln in der griechisch-römischen Antike liegen, bedeutete vor allem die Infragestellung der Unsterblichkeit der Seele. Als Theologe hält Condillac am Dogma der Unsterblichkeit fest, die er jedoch nur dem Menschen als moralischem und mit freiem Willen begabtem Wesen zuspricht.

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