Angebote zu "Naturphilosophie" (9 Treffer)

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Mathematische Grundlagen der Naturphilosophie
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Newtons in Latein abgefasste Principia von 1687 zählen neben Homer und der Bibel zu den ´drei Grundbüchern´ unserer Welt. Dennoch vergingen bis zum Erscheinen einer qualifizierten deutschsprachigen Auswahlausgabe (Hamburg 1988) rund dreihundert Jahre. Diese Ausgabe wird hier in einer überarbeiteten dritten Auflage vorgestellt. Newtons Werk führt in zwei Büchern von der Bewegung nach geometrischer Methode die Lehre Galileo Galileis weiter. Aus nicht-materiellen Ursachen (den ´Kräften der Natur´) erklärt Newton eine Vielzahl von Naturerscheinungen und, in einem dritten Buch, das Gefüge der Welt. Die wortgetreue Übersetzung räumt jahrhundertealte materialistische Fehlinterpretationen beiseite und bringt Newtons authentische Lehre als eine dualistische und theozentrische, wahrhaft christliche Philosophie vom schöpferischen Wirken realer geistiger Prinzipien einschließlich des freien Willens der Lebewesen ans Licht. Diese neu entdeckte Naturlehre stimmt mit tragenden Prinzipien der modernen Physik überein, was erstmals deren rationale und kognitive Durchdringung erlaubt und die Unteilbarkeit der Wahrheit bestätigt. So weist Newton der jahrhundertealten Diskussion um Glauben und Wissen und um eine wissenschaftliche christliche Schöpfungslehre (als wahrheitsfähige Alternative zur darwinistisch-materialistischen Selbstevolutionshypothese) den Weg, auf dem endlich das seit der Scholastik schwärende Schisma zwischen Vernunft und Religion überwunden wird. Vor mehr als 300 Jahren deckte Newton die theologisch-philosophische Dimension seiner Principia auf (Ausgabe 1713, Vorwort Roger Cotes und Scholium generale). Die vorliegende Ausgabe hebt diesen Aspekt des Buches hervor und feiert es zum Jubiläum als Jahrtausendwerk von atemberaubender Aktualität.

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Stand: 20.08.2019
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Agrippas Traum - Nachrichten aus einer finstere...
18,50 € *
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Der berühmte Kölner Magier, Philosoph, Arzt, Jurist, Soldat und Schriftsteller Agrippa von Nettesheim ist eine der bedeutendsten Gestalten der Renaissance. Indem wir Leben und Werk des Nettesheimer kennenlernen, tauchen wir tief in die religiösen, philosophischen und historischen Dimensionen dieses Jahrhunderts ein, das durch Hexenverfolgungen, Pestausbrüche und Kriege verwüstet wurde. Prägend ist aber auch die Wiederentdeckung der antiken Gnostiker und deren Naturphilosophie, ebenso der Humanismus und die Kirchenreformation. Alchemie und Kabbala erleben eine Blütezeit. So sind Paracelsus, Martin Luther und Erasmus von Rotterdam einige der Protagonisten, die uns im Buch begegnen.Ein besonders finsteres Kapitel ist die Hexenverfolgung, die in diesem Jahrhundert größte Ausmaße annimmt, denn durch die Erfindung des Buchdrucks findet der ´´Hexenhammer´´ weite Verbreitung und lässt einen ganz neuen Wirtschaftssektor entstehen. Der Autor sucht (und findet) Erklärungen für diese unheilvolle Entwicklung, stellt Zusammenhänge dar, die überraschend und erhellend sind. Nettesheim wendet sich gegen den grassierenden Hexenwahn und verteidigt eine Angeklagte vor Gericht. Der Einblick in die damaligen Rechtsnormen macht die ungeheuerlichsten Widersprüche deutlich.Berühmt geworden ist Agrippas Werk ´´De occulta philosophia´´. Wir erfahren einiges über die Präparation des ´´Stein der Weisen´´, über Alchemie und Kabbala. Auch Paracelsus und seine komplexe Gedankenwelt lernen wir kennen. Ein (fiktiver) Briefwechsel mit Luther und Erasmus von Rotterdam macht weitere Aspekte der Epoche transparent. Pest, Not und Verzweiflung setzen Nettesheim schwer zu, und doch endet dieses Kaleisdoskop einer finsteren Zeit mit einer großen Hoffnung, denn es offenbart sich ihm das Geheimnis von der Veränderung des Menschen ...

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Stand: 20.08.2019
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Über die Liebe oder Platons Gastmahl
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´´De amore sive in convivium Platonis´´, dessen Wirkungsgeschichte bis weit ins 17. Jahrhundert reicht, ist Nachdichtung und Platon-Kommentar in einem und eines der bedeutendsten philosophischen Werke der Renaissance. - Bei einem Bankett vorgeblich anlässlich von Platons Geburtstag stellen neun Gäste, allesamt bekannte Florentiner Gelehrte, ihre Auffassungen über die Liebe in wechselnden Reden vor, indem sie Platons ´´Symposion´´ in zeitgenössischer Neuakzentuierung paraphrasieren. Dabei wird die Lehre von amor?/?caritas zum spekulativen Ansatzpunkt für Erkenntnislehre, Theologie, Kosmologie, Ethik und Naturphilosophie. In das Grundkonzept des ´´Symposion´´ trägt Ficino als neues Element die Konvergenz des Platonismus mit dem Christentum ein, wobei er den Eros einerseits neuplatonisch in sinnliche und himmlische Liebe differenziert, andererseits den Liebesbegriff christlich dynamisiert und erweitert. Nicht nur, wie bei Platon, bewirkt der Eros das Streben des Sinnlichen zum Höheren, auch umgekehrt richtet sich das erotische Bestreben des Göttlichen auf das Materielle. Und schließlich ist die Liebe das Moment, das alle Dualismen, Form und Materie, Gott und Universum, zusammenhält: Der Eros wird zur Chiffre des Hervorgangs und der Rückwendung alles Seienden in Relation zu Gott eine Relation, deren irdisches Abbild die irdische Liebe ist. Ficinos Metaphysik, die für die Philosophie der Renaissance von fundamentaler Bedeutung ist, enthält gleichzeitig auch eine für die Geschichte der Ästhetik bedeutsame Theorie des Schönen: Liebe wird als Sehnsucht nach dem Schönen verstanden, der Mensch gelangt über die Schau der körperlichen Schönheit zur geistigen Schönheit und letztlich zur Erkenntnis der Ordnung der Ideen und des Universums. Ficinos neuplatonische ´´Ästhetik´´ ist weit entfernt von subjektivistischer Kunsttheorie, enthält aber bereits Ansätze zu einer Theorie des menschlichen Liebens und Wahrnehmens.

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Stand: 20.08.2019
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Über das Unendliche, das Universum und die Welten
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In fünf Dialogen erörtert der Nolaner die Frage, ´´ob die Welt endlich ist oder unendlich´´. Bewiesen wird - gegen den damals noch herrschenden Aristotelismus - die Unendlichkeit der Welt, d.h. es gibt unendlich viele Welten. Diese Erkenntnis führte zu einer völlig neuen (modernen) Naturphilosophie, die eine fortwährende Veränderung bei gleichbleibender Gesamtsubstanz propagiert.

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Stand: 20.08.2019
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Der Philosoph Melanchthon
19,95 € *
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Wilhelm Dilthey und Hans-Georg Gadamer waren wohl die beiden letzten großen Gelehrten, die Philipp Melanchthon als Philosophen ernst genommen hatten. Im 20. Jahrhundert war dieser weitgehend nur ein Thema der Reformationsgeschichte. In den vergangenen wenigen Jahrzehnten hat sich die Forschungssituation jedoch wesentlich verändert. Melanchthon ist in das Blickfeld der allgemeinen Wissenschafts- und Bildungsgeschichte, aber auchvon Einzeldisziplinen wie der Dialektik- und Rhetorikforschung gerückt. Tatsächlich vertrat dieser, 1518 als Gräzist nach Wittenberg berufen, nicht nur mit den ´´artes liberales´´, ergänzt durch Geschichte und Literatur, die damaligen Fächer der philosophischen Fakultät. Seine vielfältigen Kommentare, Scholien und Paraphrasen selbst zu den höheren Disziplinen, der Anthropologie und Naturphilosophie, der Ethik und Politik, der Staats- und Rechtsphilosophie weisen ihn als einen universalen Gelehrten des 16. Jahrhunderts aus, der vielfältige Spuren im damaligen Europa hinterließ.

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Stand: 20.08.2019
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Giordano Bruno - Märtyrer der Gedankenfreiheit
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Die Freimaurer des 19. Jahrhundert feierten ihn als einen der ihren, Schelling und Brecht verewigten ihn in ihrem schriftstellerischen Werk, atheistische Naturforscher schätzen seine pantheistischen Spekulationen und Bloch nannte ihn liebevoll einen ´´philosophischen Minnesänger der Unendlichkeit´´. Zu Lebzeiten aber brachte er die Elite der europäischen Wissenschaftsgemeinde gegen sich auf und musste von Universität zu Universität fliehen. Die katholische Inquisition verurteilte ihn als Ketzer zum Tod auf dem Scheiterhaufen und verbot seine Schriften. Giordano Bruno (1548-1600) ist einer der umstrittensten, aber auch streitbarsten Gelehrten der Philosophiegeschichte, ein abtrünniger Dominikaner, der ins Feuer musste, weil er mit großer Sprachgewalt und mit einem bedingungslosen Vertrauen in die Wahrheitskraft der eigenen Vernunft, aber auch mit einer gehörigen Portion Frechheit in Anspruch und Auftreten für Philosophie und gegen Theologie eintrat, weil er Gott, den Kosmos und den Menschen radikal anders dachte als es die Kirche - sowohl die katholische als auch die gerade im Aufbruch befindliche evangelisch-lutherische - vorschreiben wollte. Klaus Scherzinger stellt Brunos philosophisches Wanderleben vor, führt verständlich in seine beiden Hauptwerke (´´Über die Ursache, das Prinzip und das Eine´´ und ´´Von den heroischen Leidenschaften´´) und damit in die zentralen Thesen brunianischer Naturphilosophie und Anthropologie ein und macht seine Leser bekannt mit einem Denker, der mit seinem Kampf für Gedanken- und Wissenschaftsfreiheit auf verlorenem Posten stand, ein Mann, der der kommenden Philosophie den Weg bereitete, dabei zwischen alle Fronten eines nervösen, von naturwissenschaftlichen Anfängen und innerkirchlichen Kämpfen bestimmten Zeitalters geriet und schließlich ermordet wurde von Glaubenswächtern, die nichts mehr fürchteten als freie Geister.

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Stand: 20.08.2019
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Frühneuzeitliche Selbsterhaltung als eBook Down...
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Frühneuzeitliche Selbsterhaltung:Telesio und die Naturphilosophie der Renaissance Martin Mulsow

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Stand: 08.08.2019
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Frühneuzeitliche Selbsterhaltung als Buch von M...
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Frühneuzeitliche Selbsterhaltung:Telesio und die Naturphilosophie der Renaissance. Reprint 2013 Martin Mulsow

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Stand: 07.08.2019
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Leib - Körper - Politik
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Politik handelt wesentlich von Körpern: Sie regiert und hierarchisiert Körper, sie unterscheidet jene Körper, die öffentlich sprechen dürfen, von solchen, die nicht vernehmbar sind. Der vorliegende Band geht der Frage nach, inwieweit es produktiv ist, in der aktuellen Renaissance des ´´Körper´´-Begriffs in verschiedenen Sozial- und Geistes-wissenschaften (d. h. dem bisweilen so genannten ´´corporeal´´ oder ´´body turn´´), die phänomenologische Unterscheidung zwischen ´´Leib´´ und ´´Körper´´ bzw. die ´´korporale Differenz´´ terminologisch und systematisch einzusetzen. Ziel ist dabei nicht der Nachweis einer Überlegenheit phänomenologischer Theoriebildung, der diese Differenzierung entstammt, als vielmehr, mögliche Reduktionismen zu unterlaufen, zu denen ein allzu schlichter, aufs Physiologische begrenzter Körperbegriff verführen kann sowie theoretische Differenzen sichtbar zu machen, die ein solcher Körperbegriff eher verdeckt als herausarbeitet. Diese grundsätzliche methodische Frage wird im vorliegenden Sammelband auf verschiede-nen thematischen Feldern bearbeitet: Im Hinblick auf Naturphilosophie und Anthropologie, in den politischen Regimen von Rassismus und Nationalsozialismus, in systematischer Auseinandersetzung mit dem Begriff der Öffentlichkeit, politischen Affekten und Rhythmen sowie mit Anleihen aus Gendertheorie, Literaturwissenschaft und Bioethik. Damit wird Band 2 der Reihe ´´Kulturen der Leiblichkeit´´ vorgelegt, die Arbeiten aus dem gleichnamigen DFG-Netzwerk publiziert. Vorausgegangen ist ein Band zur Frage der Leiblichkeit der Sprache (´´Leib und Sprache. Zur Reflexivität verkörperter Ausdrucksformen´´, hrsg. von E. Alloa und M. Fischer, Velbrück 2014).

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Stand: 20.08.2019
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