Angebote zu "Theologie" (94 Treffer)

Philosophie und Theologie in Geschichte und Geg...
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Dieser Band enthält eine Gesamtdarstellung des spannungsreichen Verhältnisses von Philosophie und Theologie in der abendländischen Geschichte. Ausgehend von der Entwicklung der griechischen Philosophie und der Ausbildung einer philosophischen Theologie fragt Jan Rohls zunächst nach der Reaktion des Judentums und des frühen Christentums auf die antike Philosophie. Er zeichnet die Rezeption des arabisch-jüdischen Aristotelismus durch die mittelalterliche Theologie ebenso nach wie die Auflösung der scholastischen Synthese von Theologie und aristotelischer Philosophie im Nominalismus.Besonderes Gewicht erhält die Epoche zwischen Renaissance und Aufklärung. Hier wird nicht nur die gesamte antike Philosophie wiederentdeckt und eine aristotelisch geprägte Schulphilosophie in den verschiedenen konfessionellen Lagern entwickelt, sondern mit Descartes, Locke und Leibniz kommt es schließlich auch zum endgültigen Abschied von Aristoteles. In der Neuzeit steht seit Kant das Verhältnis der Theologie zur Metaphysik, vor allem in Gestalt des Hegelschen Idealismus, und zur Metaphysikkritik, am radikalsten repräsentiert durch Nietzsche, im Vordergrund.Der Autor widmet sich sodann den Auswirkungen der drei wichtigsten Richtungen der Philosophie des zwanzigsten Jahrhunderts auf die Theologie der Gegenwart: der analytischen und der hermeneutischen Philosophie sowie der Frankfurter Schule samt Transzendentalpragmatik. Er schließt mit der Erörterung des Verhältnisses von Theologie und Metaphysik.

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Stand: Oct 26, 2018
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Über die Liebe oder Platons Gastmahl
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´´De amore sive in convivium Platonis´´, dessen Wirkungsgeschichte bis weit ins 17. Jahrhundert reicht, ist Nachdichtung und Platon-Kommentar in einem und eines der bedeutendsten philosophischen Werke der Renaissance. - Bei einem Bankett vorgeblich anlässlich von Platons Geburtstag stellen neun Gäste, allesamt bekannte Florentiner Gelehrte, ihre Auffassungen über die Liebe in wechselnden Reden vor, indem sie Platons ´´Symposion´´ in zeitgenössischer Neuakzentuierung paraphrasieren. Dabei wird die Lehre von amor?/?caritas zum spekulativen Ansatzpunkt für Erkenntnislehre, Theologie, Kosmologie, Ethik und Naturphilosophie. In das Grundkonzept des ´´Symposion´´ trägt Ficino als neues Element die Konvergenz des Platonismus mit dem Christentum ein, wobei er den Eros einerseits neuplatonisch in sinnliche und himmlische Liebe differenziert, andererseits den Liebesbegriff christlich dynamisiert und erweitert. Nicht nur, wie bei Platon, bewirkt der Eros das Streben des Sinnlichen zum Höheren, auch umgekehrt richtet sich das erotische Bestreben des Göttlichen auf das Materielle. Und schließlich ist die Liebe das Moment, das alle Dualismen, Form und Materie, Gott und Universum, zusammenhält: Der Eros wird zur Chiffre des Hervorgangs und der Rückwendung alles Seienden in Relation zu Gott eine Relation, deren irdisches Abbild die irdische Liebe ist. Ficinos Metaphysik, die für die Philosophie der Renaissance von fundamentaler Bedeutung ist, enthält gleichzeitig auch eine für die Geschichte der Ästhetik bedeutsame Theorie des Schönen: Liebe wird als Sehnsucht nach dem Schönen verstanden, der Mensch gelangt über die Schau der körperlichen Schönheit zur geistigen Schönheit und letztlich zur Erkenntnis der Ordnung der Ideen und des Universums. Ficinos neuplatonische ´´Ästhetik´´ ist weit entfernt von subjektivistischer Kunsttheorie, enthält aber bereits Ansätze zu einer Theorie des menschlichen Liebens und Wahrnehmens.

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Stand: Nov 9, 2018
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Spinoza-Studien
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Band 1 behandelt Spinozas Position zu/gegenüber der (Offenbarungs-)Religion unter dem Gesichtspunkt, die ´Suffizienz´ der Vernunft und ihre Selbständigkeit gegenüber aller Theologie zu demonstrieren. Zugleich zeigt er, wie sich Spinoza in die innerprotestantische Debatte um das Schriftprinzip so einschreibt, dass sein Ansatz paradigmatisch geworden ist für die liberale Theologie aller Konfessionen (und Religionen?). Band 2 entfaltet die Originalität und zugleich Fruchtbarkeit von Spinozas Denken über Politik, Recht und Staat - von einer Transformation des Naturrechts bis zu Einsichten in die Möglichkeitsbedingungen wirklich effektiven Rechts der internationalen Beziehungen. Band 3 bietet Überblicke über die frühe Spinoza-Feindschaft im 17. und 18. Jahrhundert und über den schrittweisen Abschied von theologischen und teleologischen Vorgaben in der Zeit der deutschen Klassik bis hin zu den Konjunkturen im turbulenten 20. Jahrhundert, dazu Einzelstudien zu wichtigen Etappen des Spinoza-Verständnisses. (Die Bände 2 und 3 sind lieferbar, Band 1 erscheint im Dezember 2018)

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Stand: Nov 2, 2018
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John Locke zur Einführung
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John Locke (1632-1704) war ein Mann des bürgerlichen ´´gesunden Menschenverstandes´´. Als Philosoph ging es ihm darum, unbefangen die Reichweite des menschlichen Verstandes auszuloten, als politischem Theoretiker um den Schutz der bürgerlichen Freiheitsrechte. Die Darstellung Walter Euchners berücksichtigt auch seine Beiträge zur politischen Ökonomie, zur Pädagogik und zur Theologie und eröffnet einen Zugang zur fortgesetzten Locke-Diskussion der Gegenwart. Ein Missverständnis jedenfalls ist es, wenn heute unter Berufung auf Locke versucht wird, den Einbau wohlfahrtsstaatlicher Elemente in das amerikanische Sozialsystem zu bekämpfen. ´´Eine sehr lesenswerte Locke-Monographie.´´ Neue Zürcher Zeitung

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Stand: Oct 26, 2018
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Gehorsam oder Erkenntnis
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Kaum ein Thema ist in der Spinoza-Forschung so kontrovers diskutiert worden wie Spinozas Position zu/gegenüber der (Offenbarungs-)Religion. Die Beiträge in diesem Band behandeln dieses Thema unter zwei Gesichtspunkten: Die ´Systemgestalt´ der Philosophie Spinozas erschließt sich, so die These des ersten Beitrags, als das Projekt, sämtliche dem Menschen aufgegebenen ethischen und religiösen Fragen unabhängig von aller positiven Offenbarung aus dem Denken allein zureichend zu beantworten und damit die ´Suffizienz´ der Vernunft und ihre Selbständigkeit gegenüber aller Theologie zu demonstrieren. Als ´Hermeneutik´ der Heiligen Schrift ist sie der Versuch, die ´Einheit der Wahrheit´ in allen geschichtlichen Ausprägungen der Tendenz nach zu erweisen und die philosophische Wahrheit mit der theologischen Tradition rückzuvermitteln. Der zweite Beitrag zeigt, wie sich Spinoza in die innerprotestantische Debatte um das Schriftprinzip so einschreibt, dass sein Ansatz paradigmatisch geworden ist für die liberale Theologie aller Konfessionen (und Religionen?). In sachlich scharfer Abgrenzung vom - rezeptionshermeneutisch innovativen - radikalrationalistischen Ansatz seines Freundes Lodewijk Meyer arbeitet Spinoza schließlich den epistemologischen Charakter historischen Wissens heraus.

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Stand: Nov 15, 2018
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Göttlicher Plan und menschliche Freiheit
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Der spanische Spätscholastiker Luis de Molina entwickelt in seinem berühmten Hauptwerk, der Concordia, eine umfassende Theorie der Vereinbarkeit göttlicher Vorsehung und Allwissenheit mit menschlicher Freiheit. Unter seinen Anhängern wie Gegnern gilt Molinas Ansatz bis heute als einer der ingeniösesten und scharfsinnigsten Versuche zum Thema Willensfreiheit, die je in der Geschichte der Philosophie und Theologie entwickelt wurden. Doch schon zu Molinas Lebzeiten löste er heftigste philosophische und theologische Kontroversen aus. Sie kulminierten in dem berühmten Gnadenstreit, der mit seiner Zuspitzung der Frage nach der Existenz und Reichweite menschlicher Handlungs- und Entscheidungsfreiheit eine maßgebliche Rolle im Übergang zur Neuzeit spielen sollte. Molinas Theorie der scientia media zufolge weiß Gott durch dieses ´´Mittlere Wissen´´ bereits in der Schöpfungssituation - d. h. unabhängig davon, ob etwas außer ihm existiert - von jedem auch nur möglichen freien menschlichen Wesen, für welche Handlung es sich in jeder möglichen Entscheidungssituation aus freien Stücken entscheiden würde. Unter anderem mit diesem Wissen, so Molinas These, entscheidet Gott sich für die Aktualisierung einer bestimmten möglichen Welt. Gleichwohl sind (zumindest viele) menschliche Handlungen frei, denn sie sind laut Molina weder kausal durch Naturvorgänge oder göttliches Eingreifen noch durch göttliche Vorsehung oder göttliches Vorauswissen determiniert. Mit der Disputatio 52 bietet der Band ein Schlüsselkapitel der Concordia im lateinischen Originaltext sowie erstmals in deutscher Übersetzung.

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Stand: Nov 9, 2018
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Meditationen über die Erste Philosophie
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Mit seinen sechs ´´Meditationen´´ unternimmt Descartes den Versuch, der neuzeitlichen Wissenschaft eine geeignete metaphysische Fundierung zu geben. Die auf Aristoteles basierende Schulphilosophie seiner Zeit hielt er in zentralen Punkten für falsch. Schlimmer noch: Da scholastische Lehren tief in die Theologien jener Zeit eingewoben waren, waren sie auch ein Hindernis des wissenschaftlichen Fortschritts und eine Bedrohung freien Forschens. Dies war Descartes seit der Verurteilung Galileis und der Verbrennung seiner Schriften im Jahre 1633 klar. Es bedurfte einer neuen Metaphysik, die in der Lage war, die neue Wissenschaft zu fundieren, ohne den christlichen Glauben in Frage zu stellen. Im Herbst 1639 begann er mit der Arbeit an diesem Werk. Ein halbes Jahr später war es abgeschlossen. Es erschien schließlich im Sommer 1641, erweitert um eine Reihe von Einwänden anderer Gelehrter und seine eigenen Erwiderungen auf sie. Die ´´Meditationen´´ sind ohne Zweifel ein Meilenstein und ein Meisterwerk der abendländischen Philosophie. Durch sie wurde Descartes zum ´Vater der modernen Philosophie´ - und die Erkenntnistheorie auf Jahrhunderte zur Fundamentaldisziplin der Philosophie. Bis heute eignet sich kein klassisches Werk besser dazu, in der Auseinandersetzung mit den Argumentationsgängen eines Klassikers selbst zu erfahren, was philosophisches Denken ist ? und wie es geht. Die neun Kapitel dieses Kommentars sind Originalbeiträge. Sie sollen Studierende und Dozenten bei der Lektüre begleiten und dazu beitragen, das intellektuelle Vergnügen an der Tiefe (und auch Schönheit) der ´´Meditationen´´ noch zu steigern. Mit Beiträgen von: Lilli Alanen, Gary Hatfield, Andreas Hüttemann, Andreas Kemmerling, Tobias Rosefeldt, Andreas Schmidt und Hans-Peter Schütt.

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Stand: Nov 2, 2018
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Die Religionsphilosophie Kants
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Der Arzt, Theologe, Philosoph und Musiker Albert Schweitzer (1875-1965) war seit 1899 als Hilfsprediger und später als Privatdozent für Theologie in Straßburg tätig. 1913 gab er nach absolviertem Medizinstudium seine Arbeit in Straßburg auf, um fortan in Lambarene im französischen Kongo als Missionsarzt in dem von ihm gegründeten Tropenhospital zu arbeiten. Schweitzer finanzierte dieses Hospital nicht nur mit Hilfe seiner schriftstellerischen Arbeiten, sondern auch mit Orgelkonzerten (Bach). Er war Mitherausgeber der Bach´schen Orgelwerke und gilt als Reformator des Orgelbaus. Seine theologischen Forschungen konzentrierte Schweitzer auf die Bedeutung des Abendmahls und die Leben-Jesu-Forschung. Unter den philosophischen Arbeiten Schweitzers kommt seiner Darstellung der Religionsphilosophie Kants wegen ihre strenf philosophischen Charakters ein besonderer Platz zu. Mit einem für Schweitzer bezeichnenden Scharfsinn werden die unterschiedlichen Entwürfe und Aufsätze Kants zu einer Religionsphilosophie von der ´´Kritik der reinen Vernunft´´ bis zur ´´Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft´´ nicht nur referiert und systematisch diskutiert, sondern auch der Versuch unternommen, die Entstehungszeit einzelner Partien quellenkritisch zu ermitteln. 1265 Zeichen Albert Schweitzer (1875-1965), doctor, theologian, philosopher and musician, was active as a substitute preacher from 1899 on and later as a professor of Theology in Strassburg. After the completion of his medical studies in 1913, Schweitzer ended his work in Strassburg in order to work as missionary doctor in the tropical hospital in Lambarene (French Congo), which he himself founded. Schweitzer financed this hospital not only through royalties from his publications, but also with organ concerts of Bach´s works. He was a co-editor of Bach´s organ works and is considered a reformer of organ building. As a theologian, he concentrated his attention on the significance of Communion and research on Jesus´ life. Among Schweitzers philosophical works, his study of Kant´s religious philosophy holds a special place because of its strictly philosphical character. With marked clarity Schweitzer not only portays and criticallyreviews the different models ans essays of Kant´s religious philosophy, from his ´´Critique of Pure Reason´´ to his ´´Religion within the Boundaries of Pure Reason´´; by examining the sources he also undertakes to determine the relative chronology of individual parts. Schweitzers book remains a significant contribution to Kant criticism.

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Stand: Oct 26, 2018
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Giordano Bruno - Märtyrer der Gedankenfreiheit
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Die Freimaurer des 19. Jahrhundert feierten ihn als einen der ihren, Schelling und Brecht verewigten ihn in ihrem schriftstellerischen Werk, atheistische Naturforscher schätzen seine pantheistischen Spekulationen und Bloch nannte ihn liebevoll einen ´´philosophischen Minnesänger der Unendlichkeit´´. Zu Lebzeiten aber brachte er die Elite der europäischen Wissenschaftsgemeinde gegen sich auf und musste von Universität zu Universität fliehen. Die katholische Inquisition verurteilte ihn als Ketzer zum Tod auf dem Scheiterhaufen und verbot seine Schriften. Giordano Bruno (1548-1600) ist einer der umstrittensten, aber auch streitbarsten Gelehrten der Philosophiegeschichte, ein abtrünniger Dominikaner, der ins Feuer musste, weil er mit großer Sprachgewalt und mit einem bedingungslosen Vertrauen in die Wahrheitskraft der eigenen Vernunft, aber auch mit einer gehörigen Portion Frechheit in Anspruch und Auftreten für Philosophie und gegen Theologie eintrat, weil er Gott, den Kosmos und den Menschen radikal anders dachte als es die Kirche - sowohl die katholische als auch die gerade im Aufbruch befindliche evangelisch-lutherische - vorschreiben wollte. Klaus Scherzinger stellt Brunos philosophisches Wanderleben vor, führt verständlich in seine beiden Hauptwerke (´´Über die Ursache, das Prinzip und das Eine´´ und ´´Von den heroischen Leidenschaften´´) und damit in die zentralen Thesen brunianischer Naturphilosophie und Anthropologie ein und macht seine Leser bekannt mit einem Denker, der mit seinem Kampf für Gedanken- und Wissenschaftsfreiheit auf verlorenem Posten stand, ein Mann, der der kommenden Philosophie den Weg bereitete, dabei zwischen alle Fronten eines nervösen, von naturwissenschaftlichen Anfängen und innerkirchlichen Kämpfen bestimmten Zeitalters geriet und schließlich ermordet wurde von Glaubenswächtern, die nichts mehr fürchteten als freie Geister.

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Stand: Oct 26, 2018
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Johann Christoph Gottsched und die ´´philosophi...
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Andres Straßberger untersucht erstmals die biographischen, geistes- und kulturgeschichtlichen sowie politischen Zusammenhänge und Hintergründe der Predigttheorie (Homiletik) des Leipziger Philosophieprofessors und Literaturreformers Johann Christoph Gottsched (1700-1766). Im Mittelpunkt steht ein von ihm 1740 anonym publiziertes Predigtlehrbuch, das den Anspruch erheben darf, die erste aufklärerische Homiletik in Deutschland zu sein. Andres Straßberger interessiert sich für Trägerschichten, Netzwerke und Strategien der Propagierung von Gottscheds ´´philosophischer´´, d.h. an der Aufklärungsphilosophie Christian Wolffs (1679-1754) ausgerichteten Predigttheorie. Komplementär dazu kommt die Diskussion in aufklärungskritischen Kreisen der Theologie und Öffentlichkeit in den Blick. Es wird versucht, den Prozess der (theologischen) Aufklärung in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts an einem konkreten Fallbeispiel transparent zu machen.Der Autor erhielt für seine Dissertation den Hanns-Lilje-Preis 2008 der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen und den Nachwuchsförderpreis des Fördervereins der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig 2008.

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Stand: Oct 26, 2018
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